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02.02.2001

13:16 Uhr

Straßenbau-Ressort soll bald verkauft werden

Holzmann mit Jahresbilanz im Minus

"Ich glaube nicht, dass wir die Null erreichen" kommentiert Vorstandschef Hinrichs das Jahresergebnis des angeschlagenen Frankfurter Bauriesen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Der angeschlagene Frankfurter Bauriese Philipp Holzmann verfehlt das für 2000 angepeilte ausgeglichene Ergebnis. "Ich glaube nicht, dass wir die Null erreicht haben. Aber wir sind dicht dran, und der Abschluss wird keine Katastrophe", sagte der Holzmann-Vorstandschef Konrad Hinrichs der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe). Erste vorläufige Zahlen über das abgelaufene Geschäftsjahr sollen Ende Februar vorgelegt werden.

Holzmann wird sich bald vom Straßenbau mit einer Bauleistung von mehr als einer Milliarde DM trennen. "Wir stehen mitten in Verkaufsverhandlungen für die Deutsche Asphalt und die österreichische Held & Francke", sagte Hinrichs der Zeitung. Derzeit gebe es etwa zehn Interessenten für die Gesellschaften.

Trotz des verfehlten Ertragsziels hält der Holzmann-Chef die Sanierung des Ende 1999 nur um Haaresbreite vor der Pleite geretteten Baukonzerns sieht Hinrichs für bewältigt. Mitte 2001 solle die Neuausrichtung endgültig abgeschlossen sein. Danach sind mit einem Verkauf, einem Teilverkauf oder einem Zusammenschluss weiterhin alle Varianten denkbar.

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