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02.02.2001

13:04 Uhr

Strategiegipfel der Genossenschaftsbanken

Spitzeninstitute erörtern Vollfusion

Die drei Spitzeninstitute des genossenschaftlichen Finanzverbundes tendieren offenbar zu einer Vollfusion.

po FRANKFURT/M. Die drei Spitzeninstitute des genossenschaftlichen Finanzverbundes tendieren offenbar zu einer Vollfusion. In den Strategiegesprächen zwischen den Vorstandsvorsitzenden der drei Spitzeninstitute DG Bank (Bernd Thiemann), GZ-Bank (Ulrich Brixner) und WGZ-Bank (Werner Böhnke) sowie dem Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Christopher Pleister, spielen andere Möglichkeiten nach Aussage von verhandlungsnahen Kreisen derzeit keine Rolle mehr.

"Die Intensität der Gespräche und die schnelle Folge der Treffen deuten darauf hin, dass hier etwas Ganzes und nichts Halbes versucht wird", hieß es. Durch eine Fusion der drei Zentralinstitute würde eine Bank mit einer Bilanzsumme von rund 360 Mrd. Euro und 15 600 Mitarbeitern entstehen. Sie wäre als Zentralbank zuständig für die rund 1 800 Genossenschaftsbanken.

Die Überlegungen hinsichtlich einer Vollfusion sollen in dem dritten Spitzengespräch, das Anfang kommender Woche stattfindet, weiter vorangetrieben werden. Ziel der Diskussionen ist es, zu einer zukunftsfähigen Struktur der bislang drei genossenschaftlichen Spitzeninstitute zu gelangen. Bis Ende Februar muss ein tragfähiges Konzept stehen, lautet die Vorgabe des BVR-Verwaltungsrates.

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