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04.01.2001

16:08 Uhr

vwd BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin AG (BGB), Berlin, hat Gespräche mit der portugiesischen Privatbank Banco Commercial Portugues SA (BCP) über eine gegenseitige Beteiligung und eine geplante strategische Partnerschaft in mittel- und osteuropäischen Ländern bestätigt. Wie ein Sprecher des Instituts am Donnerstag gegenüber vwd erklärte, sind von den Gesprächen stark die Interessen des Landes Berlin berührt, aus dessen Beteiligung an der BGB von derzeit noch 56,6 Prozent die Beteiligung der Portugiesen kommen soll. Das Land hatte wiederholt erklärt, seine Beteiligung auf knapp über 50 Prozent reduzieren zu wollen.

BGB und BCP sind bereits in Polen und in Tschechien engagiert. Die Bankgesellschaft hatte im Herbst letzten Jahres eine knapp fünfprozentige Beteiligung an der BIG Bank Gdanski erworben, bei der die BCP und der europäische Finanzverbund Eureko Hauptaktionäre sind. Ferner hat die BGB nach und nach eine inzwischen 85-prozentige Beteiligung an der tschechischen Zivnoszenska Banka erworben. Wie der BGB-Sprecher weiter erklärte, verfügt BCP über Osteuropa-Expertise im Retailgeschäft, da das von ihr entwickelte standardisierte Filialgeschäft gut auf osteuropäische Märkte zu übertragen sei.

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