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27.01.2003

14:10 Uhr

Streit über Personal- und Finanzfragen

Schwarz-grüne Gespräche in Köln stocken

Die Verhandlungen über die Bildung einer schwarz-grünen Koalition im Kölner Rathaus sind am Montag ins Stocken geraten. CDU und Grüne kündigten an, ihre Gespräche am Mittwochabend fortsetzen zu wollen.

HB/dpa KÖLN. Ursprünglich hatten die Vertreter der Parteien und Fraktionen bereits bis vergangenen Freitag eine grundsätzliche Basis für das offizielle Bündnis finden wollen. Hintergrund ist offenkundig ein Streit über Personal- und Finanzfragen. Die Gespräche in Köln erregen bundesweit Aufsehen. Es wäre die erste schwarz-grüne Koalition in einer Millionenstadt.

"Wir werden in kleinen Arbeitsgruppen weiter tagen, um das Treffen am Mittwoch vorzubereiten", sagte der Kölner CDU-Vorsitzender Richard Blömer am Montag der dpa in Köln. "Wir sind auf einem guten Weg." Aus Verhandlungskreisen verlautete, dass die Grünen über die Haltung der CDU verärgert waren. Es sei den Unionsvertretern beim Treffen am Montagmorgen nur noch darum gegangen, die Koalition "abzunicken". Die Grünen hätten dagegen neue Forderungen gestellt. Eine kurzfristig für den Mittag angesetzte Pressekonferenz wurde binnen weniger Minuten wieder abgesagt.

Das bisherige Bündnis aus CDU und FDP war gescheitert, nachdem Abweichler aus den eigenen Reihen den Verkauf des städischen Wohnungsunternehmens GAG gekippt hatten.

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