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28.05.2000

16:03 Uhr

Streit um Reformtempo

Polnische Freiheitsunion verläßt Koalition

Regierungskrise in Warschau: Die Liberalen haben das Bündnis mit der Solidarität aufgekündigt.

Reuters WARSCHAU. Die liberale polnische Freiheitsunion (UW) hat am Sonntag in Warschau beschlossen, die Koalition mit der Solidarität (AWS) zu verlassen. Ein Parteisprecher sagte nach einer Sitzung des Nationalrates der Partei, das Gremium habe sich einem entsprechenden Antrag von Parteichef und Finanzminister Leszek Balcerowicz angeschlossen. In der seit 30 Monaten regierenden Koalition hatten sich Solidarität und UW wiederholt über das Tempo der politischen und wirtschaftlichen Reformen in Polen gestritten, von deren Erfolg der Beitritt des Landes zur Europäischen Union (EU) abhängt. Es wurde damit gerechnet, dass Ministerpräsident Jerzy Buzek als Chef einer Minderheitsregierung im Amt bleibt.

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