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17.04.2003

14:20 Uhr

Strom soll kommen

Armenviertel Bagdads hat wieder Wasser

Das Bagdader Armenviertel Saddam-City ist nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) wieder mit Wasser versorgt. "Unsere Techniker haben ein von Raketen zerstörtes Wasserwerk in Stand gesetzt", sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation am Donnerstag in Genf.

HB/dpa GENF/LONDON. Bis zu 900 000 Menschen hätten damit wieder Zugang zu Wasser. Wer das Werk zerstört habe, sei nicht bekannt. "Es war aber kein militärisches Ziel", sagte der Sprecher. Die Wasserwerke in Bagdad könnten nun mit Hilfe von Generatoren etwa halb so viel Wasser liefern wie vor dem Krieg.

Die Stromversorgung solle in den nächsten Tagen wieder hergestellt werden. "Die Verantwortung für diese grundlegenden Leistungen liegt bei der Besatzungsmacht", sagte der Sprecher. Es sei bislang nicht klar, ob der Strom abgestellt worden sei oder ob der Ausfall die Folge von Zerstörungen sei.

In der südirakischen Stadt Basra hat die Versorgung mit Strom und Wasser nach Angaben des britischen Militärs inzwischen das Niveau der Vorkriegszeit erreicht. Durch jahrelange Vernachlässigung sei die Versorgungslage schon vor dem Krieg alles andere als optimal gewesen, sagte General Brian Burrigde dem britischen Sender BBC. Schwierig sei jedoch die Versorgung der Krankenhäuser mit Sauerstoff.

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