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11.03.2003

15:23 Uhr

Strompreise für Industriekunden liegen im Mittelfeld

Strom bleibt für Privatkunden in Deutschland teuer

Strom bleibt für Privatkunden in Deutschland im EU-Vergleich teuer. Nur in Italien müssen Verbraucher vor Steuern mehr für die Energie aus der Steckdose zahlen, berichtete die EU-Kommisssion am Dienstag in Brüssel mit Berufung auf neue Daten des Europäischen Statistikamtes Eurostat.

HB/dpa BRÜSSEL/LUXEMBURG. In Deutschland zahlten Privatkunden laut Eurostat im vergangenen Jahr für eine Kilowattstunde 0,125 Euro, im Jahr zuvor waren es mit 0,123 Euro etwas weniger gewesen. Der Schnitt der 15 EU-Staaten lag in beiden Jahren bei 0,10 Euro, berichtete die Kommission. In Italien waren im vergangenen Jahr 0,146 Euro pro Einheit zu berappen. Besonders günstig war hingegen Strom für Haushalte in Griechenland (0,058 Euro) und in Schweden (0,068 Euro).

Die Strompreise für Industriekunden liegen in Deutschland hingegen im europäischen Mittelfeld. Pro Kilowattstunde waren im vergangenen Jahr 0,066 Euro zu entrichten nach 0,068 Euro im Jahr zuvor. Der EU- Schnitt lag 2002 bei 0,061 Euro.

Die EU-Kommission legte die Strompreise und andere Daten zur Wirtschaftsentwicklung eineinhalb Wochen vor dem Treffen der EU- Staats- und Regierungschefs am 21. März vor, das vor allem Wirtschafts- und Beschäftigungsfragen gewidmet sein wird. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten sich bereits im Februar in einem gemeinsamen Papier dafür ausgesprochen, die Öffnung der Energiemärkte in der Union mit Nachdruck voranzutreiben.

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