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01.04.2003

12:47 Uhr

Studie der Hypo-Vereinsbank

Schwache Prognose für Halbleitermarkt

Die Analysten der Hypo-Vereinsbank (HVB) schätzen nach den erneut rückläufigen Halbleiterumsätzen im Februar die Wachstumsaussichten des Marktes für das Gesamtjahr eher zurückhaltend ein.

vwd MÜNCHEN. "Wir sehen uns in unserer relativ pessimistischen Wachstumsprognose von fünf Prozent für den weltweiten Halbleitermarkt im Jahr 2003 bestätigt", heißt es in einer aktuellen Studie der Bank. Für das erste Quartal geht die HVB laut Analyst Günther Hollfelder weiterhin von einem Rückgang um acht Prozent gegenüber dem Vorquartal aus.

Die weltweiten Halbleiterumsätze sind den Angaben zufolge im Februar (Dreimonatsdurchschnitt) laut der Semiconductor Industry Association (SIA) gegenüber dem Vormonat mit einem Minus von 3,3 Prozent abermals schwächer als der langfristige Durchschnitt von 0,6 Prozent ausgefallen. Die Umsätze mit Speicherchips (DRAMs) hätten im Februar mit einem Rückgang von 13 Prozent die schlechteste Entwicklung im Halbleitermarkt aufgewiesen. Neben den allgemeinen Überkapzitäten dürften sich die Lagerverkäufe von Micron, der Infineon-Ausstieg bei ProMos und die zunehmenden DDR-Kapazitäten negativ auf die DRAM-Preise ausgewirkt haben, meint Hollfelder.

Nachdem sich die Preise in den vergangenen Wochen auf niedrigem Niveau stabilisiert hätten, rechne die HypoVereinsbank im zweiten Quartal wegen des saisonal schwachen PC-Geschäfts wieder mit zunehmendem Preisdruck.

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