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20.02.2004

17:18 Uhr

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Studie: Trend zum Financial Outsourcing hält an

Der weltweite Markt für das Outsourcing von Finanzdienstleistungen segelt unabhängig von der aktuellen Konjunkturflaute weiterhin auf Wachstumskurs.

Dies ist eine Kernaussage einer neuen Studie über die Auswirkungen von Outsourcing-Vereinbarungen auf die Kapitalmärkte, die am 26. 2. 2004 auf der Frühjahrstagung des E-Finance Lab vorgestellt wird. Die in der Studie untersuchten Outsourcing-Vereinbarungen hatten allein im Jahr 2002 einen Wert von 14 Mrd. Dollar, teilt die gemeinsame Forschungseinrichtung der Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt mit. Seit 1990 ist das Geschäft mit Financial-Outsourcing im Durchschnitt um 45% pro Jahr gewachsen.
Allerdings hat das derzeitige Konjunkturtal die Outsourcing-Entwicklung zumindest vorübergehend verlangsamt, stellt die Studie fest. So stiegen die weltweiten Umsätze mit Financial-Outsourcing im letzten Jahr lediglich um 8%. Das ist die niedrigste jährliche Zuwachsrate seit der Markt 1990 erstmals die Marke von 100 Mio. Dollar durchstieß. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 hatte der Markt mit einer Steigerungsrate von 40 Prozent zum ersten Mal die Grenze von 10 Mrd. Dollar überschritten.
Die Frühjahrstagung des E-Finance Lab, auf der die Studie "Capital Market Reactions to Financial Services Outsourcing" erstmals vorgestellt wird, trägt den Titel "Neuordnung der Bankenlandschaft". Die Veranstaltung findet am 26. 2. 2004 auf dem Accenture Campus Kronberg statt. Mehr dazu unter: http://www.efinancelab.de.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 20.02.2004

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