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02.04.2003

15:14 Uhr

Summe wird in Raten überwiesen

Brehme kassiert Millionen-Abfindung

Mit einem Vergleich endete am Mittwoch der Rechtsstreit zwischen dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern und seinem ehemaligen Teamchef Andreas Brehme vor dem Arbeitsgericht Kaiserslautern.

HB/dpa KAISERSLAUTERN. Der 42 Jahre alte Weltmeister von 1990, der am 19. August vergangenen Jahres wegen Erfolglosigkeit entlassen und von dem Belgier Erik Gerets abgelöst worden war, erhält eine Abfindung in Höhe von 2,1 Mill. DM (1,07 Mill. Euro). Alle Beträge wurden vom Gericht in D-Mark genannt, weil auch der ursprüngliche Brehme-Vertrag noch in dieser Währung abgefasst war.

Sämtliche Gehalts- und Prämienansprüche von Brehme sind mit diesem Vergleich erledigt, den in ähnlicher Form zuvor schon Justiziar Götz Eilers vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Schlichter vorgeschlagen hatte. Der Vertrag von Brehme, den der FCK nach seiner Beurlaubung mit einer nachgeschobenen Kündigung zum 31. Dezember vergangenen Jahres auflösen wollte, war bis zum 30. Juni 2004 datiert.

Nach Angaben von Arbeitsgerichtsdirektor Helmut Caesar, der die Verhandlung leitete, wird die Abfindungssumme in fünf Raten von jeweils zweimal 300 000 DM und 700 000 DM sowie einer Schlußrate von 100 000 DM fällig, die am 31. März 2004 zu zahlen ist. Das Arbeitsverhältnis zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Brehme, der bei der Verhandlung nicht persönlich anwesend war, endet nach Gerichtsbeschluss mit dem 31. Dezember 2002.

Einen ersten Vergleich in derselben finanziellen Höhe hatte der 1. FC Kaiserslautern nicht akzeptiert, obwohl er dabei günstiger weggekommen wäre: Hätten die Lauterer die Vergleichssumme bis zum 25. März dieses Jahres überwiesen, wären nur 1,8 Mill. DM (rund 920 000 Euro) fällig gewesen. Nun verteilt sich die Abfindungssumme auf einen längeren Zeitraum.

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