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04.02.2002

12:59 Uhr

T-Mobile ist nicht ins Hintertreffen geraten

Telekom wird bei UMTS vorne mitmischen

Die Deutsche Telekom wird im Geschäft mit UMTS-Mobilfunkdiensten nach Worten von Vorstandschef Ron Sommer ganz vorne mitmischen.

Telekom-Chef Ron Sommer

Telekom-Chef Ron Sommer

dpa BONN/DÜSSELDORF. Alle Vorbereitungen liefen auf vollen Touren, sagte Sommer dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Zugleich wies er Medienberichte zurück, dass die Tochterfirma T-Mobile gegenüber Vodafone ins Hintertreffen geraten sei. "Es gibt keinen zeitlichen Vorsprung in der Technik."

Vor wenigen Wochen hatte Vodafone D2 angekündigt, bereits im Herbst dieses Jahres in Deutschland mit ersten UMTS-Diensten in den Markt zu gehen. T-Mobile plant den Marktstart im Sommer 2003. Bei den Anwendungen liege die Telekom deutlich vor der Konkurrenz, betonte Sommer. Der Kunde wolle schließlich nicht pure Technik, sondern Dienste, die ihm nutzten.

In den USA werde die Telekom mit Voicestream künftig einer der bedeutendsten Mobilfunkanbieter sein. "Voicestream bleibt nicht die Nummer sechs", prophezeite Sommer. Weiter zukaufen werde die Telekom derzeit nicht. "Wir sind nicht in Einkaufsstimmung."

Noch nicht entschieden ist, wann die T International-Mobile AG an die Börse kommt. Sommer hatte zu einem früheren Zeitpunkt die Monate Juni und November genannt. Sollte sich das Unternehmen für den Sommermonat entscheiden, hätte die Telekom noch bis "weit in den März hinein" Zeit für die endgültige Bekanntgabe.

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