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13.01.2002

13:49 Uhr

Tchibo steigt ins Rentenversicherungsgeschäft ein

Kaffeekette will Riester-Verträge verkaufen

Tchibo will in das Geschäft mit Rentenversicherungen einsteigen. Die Kaffeekette bringt eine Police mit dem Produktnamen Tchibo Zuschuss-Rente auf den Markt, wie Unternehmenssprecher Joachim Klähn in der "Bild am Sonntag" bestätigte. Partner sei der Versicherer AXA.

ap HAMBURG. "Mit dieser Police wagen wir den ersten Schritt in den Bereich Finanzdienstleistungen", sagte Klähn. Tchibo habe bewiesen, massenweise Produkte am Markt platzieren zu können. Der Finanzdienstleistungsbereich biete noch sehr viele interessante Möglichkeiten.

Mit guten Konditionen - etwa einer günstigen Bearbeitungsgebühr und hoher Rendite - will die Kaffeekette dem Bericht zufolge den Versicherungen Kunden abwerben. Das Tchibo-Renten-Konzept sehe vor, dass in allen 800 Filialen sowie in sämtlichen Supermärkten und Bäckereien Infobroschüren ausliegen sollten. Wer sich für das Angebot interessiere, könne dann eine Telefon-Hotline anrufen.

In der Broschüre wird laut "Bild am Sonntag" mit folgendem Beispiel geworben: "Schließt ein 35-jähriger Single mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von 50 000 Euro einen Vertrag ab, bekommt er nach einer Ansparzeit von 30 Jahren eine monatlich garantierte Rente von 431 Euro ausbezahlt. Um diese Summe zu erhalten, muss der Versicherte den gesetzlich festgelegten jährlichen Höchstbetrag einzahlen. Für 2002 wären das 525 Euro im Jahr."

Rechne man die Überschussanteile - die wegen der Kapitalmarkt-Entwicklungen nicht garantiert werden könnten - mit ein, könne der Versicherte sogar eine Monatsrente von 844 Euro erhalten.

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