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25.03.2011

11:46 Uhr

Apple

iPad 2 zwingt Online-Store in die Knie

Das iPad 2 von Apple stößt auch in Europa auf eine große Nachfrage. Die Server des Online-Stores ächzen unter der Nachfrage - doch selbst, wer zum Zuge kommt, wird noch länger auf das Gerät warten müssen.

Ein amerikanischer Apple-Kunde hält zwei Reservierungen für das iPad 2 in den Händen. Auch in Europa ist der Ansturm auf Apples neues Tablet groß. Quelle: Reuters

Ein amerikanischer Apple-Kunde hält zwei Reservierungen für das iPad 2 in den Händen. Auch in Europa ist der Ansturm auf Apples neues Tablet groß.

BerlinZum Online-Verkaufstart des neuen Tablet-Computers am frühen Freitagmorgen (02.00 Uhr MEZ) ächzten die Server des Online-Stores von Apple unter dem Ansturm der Kunden. Die Käufer, die dann tatsächlich zum Zuge kamen, werden das Gerät vermutlich erst kurz vor Ostern in Händen halten. Apple teilte den Online-Käufern mit, das iPad zwei werde erst in zwei bis drei Wochen geliefert.

Das iPad zwei war am 11. März zunächst nur in den USA auf den Markt gekommen. Zum Verkaufsbeginn kam es nahezu sofort zu Lieferengpässen, die sich aufgrund der Situation in Japan noch verschärfen könnten.

Experten gehen davon aus, dass einige Komponenten in dem Tablet- Computer aus Japan geliefert werden und der Nachschub wegen der Katastrophen dort knapp werden könnte.

In den Geschäften in Deutschland, Österreich, der Schweiz und 22 weiteren Ländern wird der Verkauf am Freitag um 17 Uhr gestartet.

Der ursprünglich ebenfalls vorgesehene Verkaufsstart in Japan wurde aufgrund der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe zunächst verschoben.

Apple hatte mit dem vor rund einem Jahr gestarteten iPad der totgeglaubten Geräteklasse der Tablet-Computer neues Leben eingehaucht. Im vergangenen Jahr wurden rund 15 Millionen iPads verkauft.

Von

dpa

Kommentare (1)

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ThS

30.03.2011, 11:18 Uhr

guter Marketing-Gag; wer also am Nachts am Erscheinungstag bestellt hat, muss (inkl. "Zustellzeit") mit einer Lieferzeit von 4 Wochen rechnen. Den Verkaufsstart einfach um 3 Wochen nach hinten zuschieben wäre zwar ehrlich zu den Bestellern gewesen, aber wohl zu uncool für Apple.
Da liefert man lieber nur eine handvoll Geräte an die Elektronikmärkte und bedient die Kunden im eigenen online-shop erstmal garnicht, und kann dann was von "ausverkauft" und "langen Schlangen" erzählen - und alle finden es auch noch gut.
Bravo Apple, wohl alles richtig gemacht - zumindest solange, bis die Kunden keine Lust mehr haben, sich verschaukeln zu lassen, und was anderes kaufen...

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