Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.09.2013

16:13 Uhr

Apple

Wird nächste Woche das neue iPhone vorgestellt?

Experten vermuten, dass Apple nächste Woche ein neues iPhone vorstellt. Das Unternehmen hat zu Veranstaltungen in den USA und China eingeladen. Auch über die Vorstellung einer Billig-Version des iPhones wird spekuliert.

In den USA will Apple bei dem Event am 10. September in der Firmenzentrale in Cupertino ein Frühstück reichen. Auch in China erhielten Journalisten Einladungen dpa

In den USA will Apple bei dem Event am 10. September in der Firmenzentrale in Cupertino ein Frühstück reichen. Auch in China erhielten Journalisten Einladungen

San Francisco/PekingDer iPhone-Hersteller Apple hat für nächste Woche in den USA und China nahezu zeitgleich zu Veranstaltungen geladen – wie immer geheimnisumwoben. Experten tippen darauf, dass Apple ein neues iPhone vorstellt. Auch eine Billig-Version für die Schwellenländer können sich viele vorstellen.

„Es wird ihren Tag schöner machen“, schreibt Apple in der kryptisch gehaltenen Einladung. In den USA will Apple bei dem Event am 10. September in der Firmenzentrale in Cupertino ein Frühstück reichen. Auch in China erhielten Journalisten Einladungen – wegen der Zeitverschiebung ist dort dann aber schon 11. September. Es sieht so aus, als ob Apple damit erstmals nur wenige Stunden nach den USA auch in China informieren will. „Ich denke, Hauptzweck der Veranstaltung ist es, ein neues Produkt vorzustellen“, sagte Sandy Shen von Gartner in Shanghai.

Der globale Smartphone-Markt

Gesamtmarkt

Der Smartphone-Markt wuchs 2013 rasant: Die Hersteller setzten laut dem Marktforscher Gartner 968 Millionen Geräte ab, ein Plus von 42,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt verkauften die Unternehmen 1,8 Milliarden Mobiltelefone, also erstmals mehr Smartphones als einfache Handys.

Samsung

Nach Stückzahlen ist inzwischen Samsung die unangefochtene Nummer eins unter den Smartphone-Herstellern. Die Südkoreaner verkauften im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Marktforschungsfirma Gartner 300 Millionen Computer-Handys. Damit kam fast jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von Samsung, wobei der Marktanteil leicht sank. Insgesamt setzte der Konzern 444 Millionen Handys ab.

Apple

Apple war 2013 mit knapp 151 Millionen verkauften iPhones die Nummer zwei im Smartphone-Markt, der Marktanteil rutschte jedoch auf 15,6 Prozent ab.

LG

Fast gleichauf mit Huawei war LG Electronics. Der südkoreanische Hersteller verkaufte rund 46 Millionen Smartphones und verdoppelte fast damit den Absatz, der Markanteil liegt nun bei 4,8 Prozent. Einschließlich einfacher Mobiltelefone verkaufte LG 69 Millionen Geräte (3,8 Prozent Marktanteil).

Lenovo

Lenovo ist bislang vom chinesischen Heimatmarkt abhängig. Der Konzern verkaufte 2013 knapp 44 Millionen Smartphones (4,5 Prozent Marktanteil). Mit der Übernahme von Motorola dürfte der Konzern aber den Absatz künftig deutlich steigern.

ZTE

ZTE verkaufte im zweiten Quartal 10,1 Millionen Smartphones, ein deutliches Plus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil liegt bei 4,2 Prozent. Insgesamt setzte der chinesische Hersteller 15,3 Millionen Handys ab.

Nokia

Nokia war 2013 mit 250 Millionen Geräten und 13,9 Prozent Marktanteil immer noch der zweitgrößte Handyhersteller, verlor aber weiter an Boden. Im lukrativen Smartphone-Markt läuft das Unternehmen unter „ferner liefen“. Die Gerätesparte übernimmt Microsoft.

Sonstige

Viele Unternehmen mit klangvollen Namen haben derzeit weniger als 4 Prozent Marktanteil, darunter Sony, HTC und Blackberry.

Es wird erwartet, dass es das iPhone künftig auch in Farben geben wird – nicht mehr nur in Schwarz oder Weiß. Mit einer günstigeren, abgespeckten Version könnte Apple zudem Boden in den wichtigen Schwellenländern gut machen. China ist der weltgrößte Handy-Markt, auf dem Apple hinter Samsung rangiert. Spekuliert wird auch, dass Apple eine Zusammenarbeit mit China Mobile bekanntgeben könnte. Der größte chinesische Mobilfunkanbieter ist bislang der einzige in der Volksrepublik, der noch kein Vertriebsabkommen mit Apple hat. Weder Apple noch China Mobile waren für eine Stellungnahme zu erreichen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×