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25.07.2013

03:57 Uhr

Chromecast-Test

Google killt das Apple TV

VonAxel Postinett

Videos aus dem Streaming-Stick: Google hat mit Chromecast ein kleines Gerät entwickelt, das allerlei Film- und Fernsehsendungen aufs TV-Gerät bringt. Apple experimentiert damit bereits seit längerem. Ein Test.

Mit Chromecast will Google sich einen Platz am Markt für Online-Videoübertragung auf Fernsehern sichern. AFP

Mit Chromecast will Google sich einen Platz am Markt für Online-Videoübertragung auf Fernsehern sichern.

San FranciscoGoogle nimmt einen zweiten Anlauf gegen Apples Online-Box Apple TV. Googles Chromecast wird an ein TV-Gerät angeschlossen und spielt dann Videos von Googles YouTube-Dienst ab, dem Filmportal Google Play oder, zumindest in den USA, Filme des beliebten Onlinedienstes Netflix. Das größte Verkaufsargument: ein Preis von 35 Dollar, und man kann es auch mit einem iPhone oder iPad nutzen.

Für den Anschluss des Streaming-Geräts in der Größe eines USB-Speichersticks wird ein freier HDMI-Anschluss benötigt und wenn möglich eine freie USB-Buchse am TV-Gerät. Diese dient zur Stromversorgung des Chromecast-Sticks, sonst muss ein Netzteil angeschlossen werden. USB-Kabel und Netzteil liegen dem Produkt bei. Gibt die Quelle es her, erscheint ein einwandfreies Bild in voller HD-Qualität.

Nach Starten der Chromcast-App, im Test auf einem Nexus 7-Tablet, wird die Verbindung zu dem Streaming-Stick hergestellt und danach eine Verbindung zwischen Stick und W-Lan-Router. Das Ganze dauerte nur zwei Minuten. Das ist der Trick: Nicht das Tablet oder das Smartphone sendet die Filme oder Musikstücke auf den Fernseher. Sie geben dem Stick nur den Befehl, sie sich gefälligst selbst aus dem Web zu holen.

Ein Klick auf das „Broadcast“-Icon und man kann auswählen, auf welchem Chromecast, etwa im Wohnzimmer oder im Kinderzimmer, das Programm laufen soll. Gäste, die ihre eigene Online-Filmbibliothek zum Kinoabend mitbringen, können sich ebenfalls einfach einwählen und loslegen.

Der positive Effekt: Tablet oder Smartphone bleiben frei für andere Dinge wie E-Mail oder Twittern. Der Nachteil: Filme, die auf einem Tablet gespeichert sind, können nicht abgespielt werden. Das wiederum kann Konkurrent Apple mit seiner Box Apple TV und „Airplay“. Das erklärt auch den niedrigen Preis des Chromesticks: Eigentlich ist da nichts drin außer einem abgespeckten Chrome-Betriebssystem und ein paar Buchsen und Chips.

Kommentare (3)

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Otternase

25.07.2013, 08:29 Uhr

Lächerlicher Artikel: Bindung an Googe+, alles mus erst in die Google Cloud, um abgespielt zu werden, Chromecast Spionage Betriebssystem, Der Datendieb Google wird schon dafür sorgen, dass 'nach Hause' telefoniert wird, NSA Passwordklau inklusive. ;-)


Ägeschenkt noch zu teuer. Mir kommt kein Android Gerät mehr ins Netz.

Gulliver

25.07.2013, 08:50 Uhr

<Sardonismus/>

Oh Mann wie naiv kann man sein und dies an einem Hersteller festmachen. Ich schlage vor Sie ziehen auf eine Insel im Pazifik und leben von Kokosnüssen.

Aus dieser Daten-Spirale kommt man nicht mehr raus in der westlichen Welt. Sei es einkaufen mit EC Karte, Einkommenssteuer, Krankendaten, Telefon (auch Prepaid ist registriert), Autokauf, Auto fahren (GPS/SOS System permanent per SMS ortbar) ,DSL Anschluss, Stromabrechnung (über digitale Stromzähler/IP kann man ermitteln was gerade in der Wohnung so los ist...) , "Facebook Freunde" die ganze Adressbücher hochladen, SAP Systeme die bei Mittelständlern gehackt werden ...

Entweder arrangiert man sich am besten mit dem System oder man STIRBT. Schöne neue Welt :-)

Ich persönlich würde die Pazifikinsel bevorzugen, da liefert aber Amazon aber nicht hin.

</Sardonismus>

kingoftf

25.07.2013, 20:20 Uhr

@Otternase

Hast wohl die Startsequenzen für die Interkontinentalraketen auf Deinem Computer, oder warum meinst Du, dass der Datendieb Google sich für Dich interessieren sollte.


Wahrscheinlich meckerst Du dann über das ach so böse Google erst mal ne Runde auf Facebook

Und nicht den Hut aus Alufolie vergessen, die NSA kann bestimmt Dein Gehirn scannen.

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