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18.11.2015

11:39 Uhr

Design-Lautsprecher

Ganz schön laut hier

VonLukas Bay

Lautsprecher sind heute keine klobigen Klötze mehr, sondern Kunstwerke. Handelsblatt Online testet zwei besonders schöne Varianten: den Beoplay A6 von Bang & Olufsen gegen den Zeppelin Wireless von Bowers & Wilkins.

Der Beoplay A6 besticht durch schlichte Eleganz und ist auch in diesem Bild kaum zu sehen. Was Hersteller Bang & Olufsen hier verheimlicht: Der Lautsprecher braucht auch einen Stromanschluss und damit ein Kabel. Und das ist leider viel zu kurz geraten.

In diesem Bild ist ein Lautsprecher versteckt

Der Beoplay A6 besticht durch schlichte Eleganz und ist auch in diesem Bild kaum zu sehen. Was Hersteller Bang & Olufsen hier verheimlicht: Der Lautsprecher braucht auch einen Stromanschluss und damit ein Kabel. Und das ist leider viel zu kurz geraten.

DüsseldorfSchluss mit Kabelsalat und hässlichen grauen Klötzen im Wohnzimmer. Moderne Lautsprecher ähneln eher einem Kunstwerk. Doch lange musste man für die gelungene Optik mit schepperndem Sound bezahlen. Das ist nun anders: Moderne Lautsprecher versprechen Profi-Sound ohne Kabel. Wir haben zwei Neuheiten getestet: Zum einen den Beoplay A6 von Bang & Olufsen - ein tragbarer Lautsprecher im preislichen Spitzensegment. Und den klassischen Zeppelin Wireless von Bowers & Wilkins. Klingen die Schönheiten so gut wie sie aussehen?

Bang & Olufsen Beoplay A6 – Die perfekte Welle

Trotz seiner sanft geschwungenen Linien hat der Beoplay A6 ordentlich Power und ist sehr gut verarbeitet. Das schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. Mit 999 Euro ist er kein Schnäppchen.

Elegant, aber wild

Trotz seiner sanft geschwungenen Linien hat der Beoplay A6 ordentlich Power und ist sehr gut verarbeitet. Das schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. Mit 999 Euro ist er kein Schnäppchen.

Preis: 999 Euro - ganz schön happig für einen einzelnen Lautsprecher. Aber in der Produktpalette von Bang & Olufsen eher unten anzusiedeln.

Optik: Die dänische Soundschmiede ist berühmt für ihr skandinavisch schlichtes Design. Und selbst bei der Einstiegsserie Beoplay wird nicht an der Optik gespart. Der Beoplay A6 ist die perfekte Welle - schwungvoll elegant. Basis ist ein Klangkörper aus weißem Kunststoff, bezogen mit feinstem Stoff des dänischen Textildesignstudios Kvadrat. Vier Farbtöne stellt der Hersteller zur Auswahl, in vier sehr gedämpften Tönen: Hellgrau, dunkelgrau, dunkelblau und ein rötliches „Dark Rose“.

Mit 53,6 Zentimetern Länge, 29,8 Zentimetern Breite und 14,4 Zentimetern Höhe ist der Beoplay klein genug, um ihn überall im Wohnzimmer zu platzieren. Praktisch ist auch, dass der Beoplay A6 leicht genug ist, um ihn schnell umzustellen. Dafür haben die Designer eine Aussparung auf der Rückseite gelassen, mit dem sich das Gerät leichter tragen lässt. Gut mitgedacht.

Keine hervorgehobenen Knöpfe oder Schalter stören das Bild. Gesteuert wird per Touchbedienung (mehr dazu unter Funktionalität). Das Firmenlogo wurde ganz dezent silberglänzend am Ende eine Ziernaht platziert. Schöner kann man es kaum machen.

Installation: Man sollte den Lautsprecher hochkant aufstellen, um perfekten Sound zu haben. Eigentlich braucht man dann nur noch ein Stromkabel, um den Beoplay A6 anzuschließen. Da erwartet man keine großen Probleme. Leider ist das Stromkabel, das der Hersteller standardmäßig mitschickt hat, viel zu kurz, um den Beoplay A6 hoch aufzuhängen oder auf ein größeres Regal zu stellen.

Die Anfangskonfiguration soll man über eine App vornehmen, die kompatibel ist mit Android und Apple, und laut Hersteller besonders „intuitiv und benutzerfreundlich“ sein soll. Nun ja. Es dauert ein bisschen, bis sich der Beoplay und die App auf ein gemeinsames Netzwerk einigen können. Danach geht die Einstellung tatsächlich schnell.

Und auch bei der Soundkonfiguration ist bei Beoplay A6 kein stundenlanges Einpegeln nötig. Je nachdem, ob der Lautsprecher frei platziert wurde, in einer Ecke steht oder an einer Wand, kann man an der Rückseite die passende Einstellung auswählen.

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