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02.10.2011

19:00 Uhr

Arktis

Riesiges Ozonloch über dem Nordpol

Es ist fünfmal so groß wie Deutschland: Zum ersten Mal ist die Ozonschicht über der Arktis so weit zurückgegangen, dass man von einem Ozonloch sprechen kann. Menschen werden hohen Strahlungen von UV-Licht ausgesetzt.

Die Satellitenaufnahme zeigt die Eisfläche am Nordpol. In der Atmosphäre darüber weitet sich das Ozonloch aus. dpa

Die Satellitenaufnahme zeigt die Eisfläche am Nordpol. In der Atmosphäre darüber weitet sich das Ozonloch aus.

LondonEin riesiges Ozonloch über der Arktis beunruhigt Wissenschaftler weltweit. Erstmals sei die Ozonschicht so weit zurückgegangen, dass von einem Ozonloch am Nordpol gesprochen werden könne, wie im Magazin „Nature“ berichtet wird. Das Loch von der fünffachen Größe Deutschlands habe sich aufgrund ungewöhnlicher Kälte am Nordpol gebildet und sei binnen zwei Wochen über Osteuropa, Russland und die Mongolei hinweggezogen. Dabei seien Menschen bisweilen hohen Strahlungen von ultraviolettem Licht ausgesetzt gewesen.

Ein Ozonloch über der nördlichen Polkappe könnte so wie im Süden der Erdkugel auch in der nördlichen Erdhälfte Gefahren für Pflanzen und Tiere bedeuten. Das Ozon absorbiert in der Stratosphäre das ultraviolette Licht. Der Mangel an Ozon, der durch freigesetzte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), aber vor allem durch extreme Kälte hervorgerufen wird, setzt alle Lebewesen auf der Erde verstärkt dem ultravioletten Licht aus und führt beim Menschen zu Hautkrebs. Insgesamt ist der Rückgang der Ozonschicht über dem Südpol größer als in der Arktis, weil dort die Temperaturen sehr viel niedriger sind.

Von

afp

Kommentare (1)

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aderwolf

04.10.2011, 08:04 Uhr

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