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07.03.2013

09:41 Uhr

Artenschutzkonferenz

Handel mit Eisbär-Produkten bleibt erlaubt

Die Artenschutzkonferenz Cites hat sich nicht auf einen besseren Schutz für Eisbären einigen können. Ein entsprechender Vorstoß der USA scheiterte auf der Tagung in Bangkok.

Ein generelles Handelsverbot für Eisbär-Produkte konnten die USA nicht durchzusetzen. Reuters

Ein generelles Handelsverbot für Eisbär-Produkte konnten die USA nicht durchzusetzen.

BangkokEisbärfelle und -trophäen dürfen weiter international gehandelt werden. Ein Vorstoß der USA, bei der Cites-Artenschutzkonferenz in Bangkok ein generelles Handelsverbot für Eisbär-Produkte durchzusetzen, scheiterte am Donnerstag. Dagegen war auch die EU, obwohl Deutschland sich nach Angaben des Bundesumweltamtes für eine Unterstützung des amerikanischen Vorschlags eingesetzt hatte.

Ihr eigener Vorschlag, wenigstens die Überwachung der Eisbärpopulationen zu verbessern, erhielt ebenfalls nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit. „Die Welt hat es nicht geschafft, sich für den Schutz der Eisbärpopulationen einzusetzen“, klagte Jeff Flocken von der Tierschutzorganisation IFAW.

Eisbären gibt es in Kanada, den USA, Russland, Norwegen und Grönland. Ihre Zahl wird auf rund 25.000 geschätzt. Jedes Jahr werden nach Schätzungen 800 Eisbären erlegt, viele davon zur Versorgung der in den Regionen ansässigen Bevölkerungen. Produkte von 400 bis 500 Eisbären landen allerdings auf dem internationalen Markt.

Die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens Cites tagen noch bis zum 14. März in Bangkok. Auf dem Programm stehen zahlreiche Entscheidungen darüber, für welche Tier- und Pflanzenarten Handelsverbote verschärft oder gelockert werden sollen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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wrsqprmpf

07.03.2013, 11:26 Uhr

Wenn die USA & Co so weitermachen hat sich das Thema Eisbären eh erledigt. Durch den Klimawandel haben sie nämlich bald keinen Lebensraum mehr.

Account gelöscht!

09.03.2013, 09:25 Uhr

Hallo anonymer wrsqprmpf -
Welchen Klimawandel meinen Sie? Wird es wärmer oder wird es kälter. Und in welchen Zeiträumen? Wenn das Eis der Arktis schmilzt, dann ziehen sich die Eisbären samt ihren Beutetieren an die Küsten zurück. Wenn die Eismassen zunehmen, dann verteilen sie sich eben weiter ins Meer hinaus. So einfach ist das.
Alina Alanka

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