Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.06.2012

17:18 Uhr

Eröffnung in Rio

„Gipfel der unambitionierten Unverbindlichkeit“

Drei Tage will die Staatengemeinschaft in Rio über nachhaltige Entwicklung diskutieren. Die Ergebnisse des Gipfels dürften dürftig ausfallen. Schon im Vorfeld hagelt es Kritik aus Teilnehmerkreisen.

Handelsblatt in 99 Sekunden

Problem des Gipfels: Er interessiert niemanden

Handelsblatt in 99 Sekunden: Problem des Klimagipfels: Er interessiert niemanden

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Rio de JaneiroUno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat am Mittwoch den dreitägigen Uno-Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro offiziell eröffnet. Zum Auftakt wurde ein dreiminütiger Film über die dramatischen Veränderungen der Umwelt seit der industriellen Revolution gezeigt. Bis Freitag beraten Vertreter aus mehr als 190 Staaten über die Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung. Zu den Teilnehmern zählen auch 86 Staats- und Regierungschefs.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lässt sich von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) vertreten.

Vor 20 Jahren fand in Rio de Janeiro erstmals die Uno-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) statt. Die neue Konferenz soll an das damalige Treffen anknüpfen. Bei dem sogenannten Gipfel geht es vor allem darum, Weichenstellungen für eine "grüne Wirtschaft", eine Stärkung der Uno-Institutionen für Umwelt und Entwicklung sowie die Formulierung neuer Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Enttäuschende Bilanz: Aktien von Klima-Profiteuren brechen ein

Enttäuschende Bilanz

Aktien von Klima-Profiteuren brechen ein

Solarunternehmen sollten von der Energiewende profitieren, tun sie aber nicht. Genauso wenig profitieren Windanlagenbauer vom Klimawandel. Bei diesen Unternehmen der "Zukunftsbranchen" geht der Aktienkurs baden.

Am Dienstag war ein 53-seitiger Entwurf für die Abschlusserklärung auf Arbeitsebene vereinbart worden. Der Entwurf für die Abschlusserklärung ist bereits im Vorfeld von zahlreichen Organisationen und Regierungsvertretern als unzureichend kritisiert worden.

BUND-Chef Hubert Weiger erklärte, "der globale Schutz unserer Lebensgrundlagen kommt wegen der Schuldenkrise unter die Räder". Kaum hätten Schwellenländer wie Brasilien oder China beim Treffen der großen Industrienationen (G-20) in Mexiko zugesagt, Milliarden in den Krisenfonds des Internationalen Währungsfonds einzuzahlen, würden sie "von mehr Umweltschutzmaßnahmen verschont". Nötig seien aber ein Abschied von fossilen Energien und eine Ausweitung von Schutzgebieten.

Der 53-seitige Entwurf für die Abschlusserklärung sieht unter anderem Maßnahmen der Weltgemeinschaft für mehr Umweltschutz und zur Reduzierung der Armut in der Welt vor. Dazu wird das Prinzip einer umweltverträglichen Wirtschaft propagiert. Die in dem Papier formulierten Ziele für ein nachhaltiges Wirtschaften sollen auch die UN-Millenniumsziele fortschreiben, wenn diese im Jahr 2015 auslaufen. Viele Ziele in der Vorlage sind jedoch eher unverbindlich formuliert.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Natsi-Taxi

20.06.2012, 19:22 Uhr

Ich werde eure GALSRECHNUNG nicht zahlen - FORCE MAJEURE - UNRUHEN - SELBST DRANN SCHULD - das bekommt ihr ADHS-Legastheniker vom Herrn Sparkassen-GÖHRING vom Gehalt abgezogen.

Plus Schadenersatz für die Schäden welche wie im Link unten durch fehlerhafte Abbuchungen entstehen.

Timestamp: http://dynip.name/20120620-1900-ecbint.jpg

http://dynip.name/20120620-fonic-sta-anon.jpg

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×