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28.03.2012

19:28 Uhr

Hitze, Dürre und Fluten

Weltklimarat warnt vor heftigeren Wetterextremen

In seinem jüngsten Gesamtbericht warnt der Weltklimarat vor häufigeren und schwereren Wetterkatastrophen. So könnten in den nächsten Jahren auch Mitteleuropa und Zentralamerika von stärkeren Dürreperioden betroffen sein.

Eine von Dürre betroffene Region in Spanien. dpa

Eine von Dürre betroffene Region in Spanien.

ParisAngesichts des Klimawandels warnt der Weltklimarat (IPCC) vor stärkerem Extremwetter. Weltweit sei mit heftigeren Dürreperioden, Flut- und Sturmkatastrophen sowie sinkendem Meeresspiegel zu rechnen, hieß es in einem fast 600 Seiten starken Bericht der UN-Experten, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Besonders bedroht von häufiger auftretenden und schwereren Wetterextremen seien Inselstaaten, arme Länder und Trockengebiete. IPCC-Chef Rajendra Pachauri forderte die weltweite Staatengemeinschaft deshalb auf, sich wegen des Klimawandels besser auf Wetterkatastrophen einzustellen.

Eine Zusammenfassung seiner Analyse zum Extremwetter hatte der Weltklimarat bereits im November veröffentlicht. Nun folgte der Gesamtbericht, für den 220 Wissenschaftler und Volkswirte aus 62 Ländern tausende bereits veröffentlichte Studien zu den Folgen des Klimawandels auswerteten. Ihren Entwurf für den Bericht stellten sie vor der Veröffentlichung am Mittwoch dann noch einmal Regierungen und Experten zur Verfügung. Von ihnen erhielten sie rund 19.000 Anmerkungen zu ihrem Bericht.

Unter der Annahme, dass der klimaschädliche Ausstoß von Kohlendioxid nicht gesenkt wird, stehen der Erde im 21. Jahrhundert dem Bericht zufolge regelmäßig Hitzewellen bevor, die womöglich auch länger andauern werden als die bisherigen. Während Südeuropa und Westafrika bereits unter heftigeren und längeren Dürreperioden zu leiden hätten, könnte dies in den kommenden Jahren unter anderem auch Mitteleuropa und Zentralamerika bevorstehen, warnte der Weltklimarat. Die UN-Experten rechnen zudem mit steigenden Windgeschwindigkeiten bei Hurrikanen und Taifunen.

Von

afp

Kommentare (14)

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vandale

28.03.2012, 23:17 Uhr

Gem. der IPCC (Klimaschwindlervereinigung) Berichte soll sich das Klima in den hohen Breitengraden mehr erwärmen als am Aequator. Damit reduziert sich die Temperaturdifferenz die zu Wetterextremen führt.

Anscheinend jedoch interessieren sich die Initiatoren der CO2 Klimahölle nicht übermässig für Plausibilität. Hauptsache es hört sich schrecklich an und versetzt die Oekogläubigen in Angst und tiefe Gläubigkeit.

Vandale

Tosten_Steinberg

28.03.2012, 23:38 Uhr

"Sinkender Meeresspiegel"? Hat sich über Nacht die ständig beschworene Gefahr eines steigenden Meeresspiegels in ihr Gegenteil verkehrt? Hauptsache Gefahr!? Das dann doch nicht, sondern wie nach Recherche im Original des IPCC-Berichts sich herausstellt ein schlichter Übersetzungsfehler. Bei solch gravierenden Schlampereien fragt sich nur: Ist das der einzige redaktionelle Fehler?

facepalm

29.03.2012, 00:15 Uhr

"... soll sich das Klima in den hohen Breitengraden mehr erwärmen als am Aequator."
Tut es ja auch, wie der drastische Rückgang des Meereises ja wohl mehr als deutlich belegt.

Zur Plausibilität: Die Pseudoskeptiker sind mangels Fakten einfach nicht in der Lage, irgedwelche haltbare Argumente vorzubringen. Statt dessen müssen Verschwörungstheorien von der "Klimaschwindlervereinigung" herhalten, oder es wird mit großem Herumgestikulieren was von "Gläubigkleit" gefaselt.
Aber ganz im Gegenteil, es geht um umleugbare Fakten - während die Pseudoskeptiker gaaanz fest die Augen vor der Realität verschliessen müssen.

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