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10.05.2017

12:25 Uhr

Invasive Arten

Mysteriöses Insekt bedroht Mississippi-Ufer

VonRobert Gast
Quelle:Spektrum.de

Sie sind klein, und sie sind viele: Gefräßige Insekten breiten sich rasant im Süden der USA aus und vernichten die Vegetation an der Mündung des Mississippis. Experten rätseln über den Ursprung der Plage.

Die Vegetation an der Mündung des Flusses im US-Bundesstaat Louisiana wird von gefräßigen Insekten heimgesucht.

Satellitenbild des Mississippi-Deltas

Die Vegetation an der Mündung des Flusses im US-Bundesstaat Louisiana wird von gefräßigen Insekten heimgesucht.

HeidelbergEine mysteriöse Insektenspezies bedroht die Vegetation an der Mündung des Mississippis im US-Bundesstaat Louisiana. Seit Monaten befallen die winzigen Tierchen das Schilfrohr entlang des Flusses und saugen den Pflanzensaft aus den Stängeln. Augenzeugenberichten zufolge sollen Wasserpflanzen seit dem Herbst 2016 auf einer Fläche von zehntausenden Hektar abgestorben sein, was erhebliche Auswirkungen auf das sensible Ökosystem der Region haben könnte.

Behörden und Wissenschaftler wollen der Invasion daher schnellstmöglich begegnen. Die Experten sehen sich aber mit einem grundlegenden Problem konfrontiert: Sie wissen bisher nicht, mit was für einer Art sie es genau zu tun haben.

Einem Bericht der Washington Post zufolge deuten erste Laboranalysen darauf hin, dass die Schädlinge zur Familie der Aclerdidae gehören, einer Läusefamilie, die eigentlich in China und Japan heimisch ist. Wie sie an den Südzipfel des Verwaltungsbezirks Plaquemines Parish gelangen konnten, ist bisher unklar. Denkbar sind unter anderem die Reise per Schiff oder auf dem Körper eines Zugvogels.

Ebenso unsicher ist, wie man die Tierchen, die mit bloßem Auge kaum zu sehen sind und deren Körper hell wie Milchglas ist, am besten bekämpfen kann. Biologen diskutieren verschiedene Vorgehensweisen, etwa das großflächige Versprühen von Insektiziden oder Brandrodung.

Kommentare (1)

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Herr Hofmann Mark

10.05.2017, 14:41 Uhr

"Frau Annette Bollmohr10.05.2017, 14:00 Uhr
@Herr Hofmann Mark, 10.05.2017, 12:05 Uhr

Warum kommt mir bei Ihren Kommentaren (egal was und unter welcher Namensvariante Sie gerade schreiben) immer dieser abgestandene Geisterfahrer-Witz: „Ein Mann fährt auf der Autobahn und hört im Radio die Durchsage: "Achtung! Ein Geisterfahrer auf der A1." Und der Mann schüttelt den Kopf und murmelt: "Einer? Hunderte!" in den Sinn?"

@Anette,
das denke ich bei Deinen, Nampf,von Horn und Caruso auch immer.
Anscheinend besteht bei Euch das Trauma, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel kommentieren zu müssen?
Das Wochenende, (Kommentar nicht frei) wird wieder hart, oder?

Nichtsdestotrotz muss ich aber auch hier wieder auf die Grün-Sozialistische Merkelregierung hinweisen. Danke

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