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14.01.2011

11:33 Uhr

Klima-Orakel

Backen ohne Vorheizen

Leser fragen - Klima-Experten antworten: Wann kann ich beim Backen aufs Vorheizen verzichten? fragt Sabine Schwind aus Herford. Claudia Bruhn von der Verbraucherzentrale NRW antwortet ihr.

Der Energieverbrauch von Backöfen hängt in hohem Maß vom Nutzerverhalten ab. dpa

Der Energieverbrauch von Backöfen hängt in hohem Maß vom Nutzerverhalten ab.

Eigentlich kann fast immer auf das Vorheizen des Backofens verzichtet werden – außer die Speise verlangt einen Start der Garzeit bei entsprechend hohen Temperaturen. Dies könnte eventuell bei empfindlichen Teigen der Fall sein.

Bei Aufbackbrötchen, Kartoffelaufläufen und Fertigpizzas kann die Wärme im Backofen jedoch von der ersten Minute an genutzt werden. Einziges Problem: Man kann sich nicht mehr auf die Verpackungsangaben verlassen, insofern diese eine Vorheizzeit empfehlen. Dann muss man nach Gefühl oder Augenschein entscheiden, wann der Braten gar oder die Pizza kross ist.

Nur sollte man den Backofen nicht ständig aufmachen, um den Garzustand der Speise zu beäugen. Da kann ein gereinigtes Backofenfenster Abhilfe schaffen. Meist weiß man aus Erfahrung, wie lange welches Gericht im Ofen bei wie viel Grad backen muss.

Da der Energieverbrauch von Backöfen in nicht unerheblichem Maße vom Nutzerverhalten abhängig ist, sollte zumindest Neugeräten eine verständliche Bedienungsanleitung und Produktinformation beiliegen. Die Produktunterlagen sollten neben den Angaben zum Energieverbrauch Hinweise zum möglichen Verzicht auf das Vorheizen enthalten. Dies kann beispielsweise eine Gar- und Backtabelle leisten.

Und noch ein Tipp: Denken Sie daran, die Nachwärme des Ofens zu nutzen, indem Sie ihn fünf bis zehn Minuten vor Ende der Gar- oder Backdauer abschalten.

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