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25.06.2013

13:55 Uhr

Klima-Orakel

Gesundheitsrisiko Klimawandel

Leser fragen, Klima-Experten antworten. Diesmal möchte Daniel Hirsch aus Bielefeld wissen: „Gefährdet der Klimawandel unsere Gesundheit?“ Carola Kuhn und Hans-Guido Mücke vom Umweltbundesamt antworten ihm.

Intensive Sonneneinstrahlung erhöht das Risiko von Erkrankungen wie Sonnenstich und Sonnenbrand oder langfristig Hautkrebs. dpa

Intensive Sonneneinstrahlung erhöht das Risiko von Erkrankungen wie Sonnenstich und Sonnenbrand oder langfristig Hautkrebs.

Deutschland ist zwar weniger von den Folgen des Klimawandels betroffen als andere Länder. Aber auch hierzulande können die Menschen – je nach Region – mit ernstzunehmenden klimabedingten Gesundheitsrisiken konfrontiert werden.

Man geht davon aus, dass Extremwetterereignisse wie zum Beispiel Hitzeperioden in ihrer Frequenz, Intensität und Dauer zunehmen werden. Dies kann insbesondere für Kinder, Ältere und Personen mit körperlicher Beeinträchtigung ein Risiko darstellen.

Ein wärmeres Klima bedingt auch ein verändertes Freizeitverhalten. Zum Beispiel setzen sich die Menschen verstärkt der Sonne aus. Die erhöhte Exposition gegenüber intensiver Sonneneinstrahlung erhöht das Risiko von Erkrankungen, wie akut Sonnenstich und Sonnenbrand oder langfristig Hautkrebs.

Die Klimaerwärmung führt auch zu Veränderungen im Pollenflug. Er setzt früher eint, tritt tendenziell in höheren Konzentrationen auf und hält durch mehr spätblühende Pflanzen länger an. Auch nichtheimische Pflanzen können sich vor Ort besser etablieren – zum Beispiel die hoch allergene Beifuß-Ambrosie, die sich seit einigen Jahren in Deutschland verstärkt ausbreitet.

Kommentare (6)

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vandale

25.06.2013, 14:49 Uhr

Ich vermute, dass dieser Artikel zum Klimawandel wiederum vom Bundesumweltamt bezahlt wurde. Soviel zum Thema Lobbyismus.

Vergessen wurde, dass der Klimawandel Erkältungskrankheiten auslösen kann.

Vandale

Staatshasser

25.06.2013, 14:59 Uhr

die Antwort auf diese Frage fällt noch dümmer aus als die Frage ohnehin schon ist. Allem Alarmismus zum Trotz ist es in den letzten 15 Jahren nachweislich nicht wärmer geworden. Im Gegenteil, die letzten jahre hatten wir auffallend viele kalte Winter und verregnete Sommer.
Im Übrigen ist diese ganze Klimagedöns ohnehin nichts als Humbug. Es dient lediglich einigen "Wissenschaftlern", sich die Taschen mit Steuergeldern zu füllen. Klimawandel ist etwas ganz natürliches. Es gibt kein stabiles Klima, das hat es nie gegeben.

Sonnenschein

25.06.2013, 16:30 Uhr

Zunächst einmal ist es offensichtlich, dass sich in einem wärmeren Klima auch für uns schädliche Lebensformen besser vermehren. Das lässt sich überall auf der Welt beobachten. Vegetationsgrenzen steigen an; Arten verlegen ihren Lebensraum; das ist nichts Besonderes in Zeiten des anthropogenen Klimawandels. Für uns dürfte sich das Problem ergeben, dass wir nicht genügend Zeit haben, uns an die veränderten Randbedingungen anzupassen.

Als das Ozonloch die Hautkrebsrate in der südlichen Hemisphäre hochschnellen ließ, dauerte es auch ein paar Jahre, bis wir unser Verhalten geändert hatten und Sonnenschutz zur Selbstverständlichkeit wurde. Und da ging es nur um die Veränderung unserer Gewohnheiten. Wenn sich unser Körper auf neue Krankheitserreger einstellen soll, wird es eher Jahrhunderte dauern.
Das Ozonloch ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, dass menschliche Einflüsse auf unsere Atmosphäre auch reversibel sind. Dank weltweitem FCKW-Verbot wird sich nach heutigem Stand der Wissenschaft das Ozonloch in einigen Jahrzehnten geschlossen haben. Dieses Beispiel sollte uns auch bei unseren Anstrengungen, den CO2 Ausstoß zu reduzieren, anspornen. Der von uns initiierte Klimawandel, den wir gerade live erleben, ist kein Schicksal, dem wir hilflos ausgeliefert sind. Fossile Energieträger sind zu einem großen Teil ersetzbar und keine unbedingte Voraussetzung für Wohlstand.

Aber genau diese Erkenntnis scheuen politisch motivierte Klimaskeptiker, die uns die ungehemmte und völlig folgenlose Verbrennung fossiler Energieträger eintrichtern wollen, wie der Teufel das Weihwasser.

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