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15.09.2011

14:55 Uhr

Klima-Orakel

Ist das Flugzeug oder Frachtschiff klimafreundlicher?

Leser Frage, Klimaexperten antworten. Heute will Felix Stock aus Bönen wissen: „Wie kommt die neuseeländische Kiwi klimafreundlicher nach Deutschland: Mit dem Flugzeug oder mit dem Frachtschiff?" Jenny Teufel vom Öko-Institut antwortet.

Kundin im Supermarkt. Verbraucher sollten auf kurze Wege beim Obst achten. dpa

Kundin im Supermarkt. Verbraucher sollten auf kurze Wege beim Obst achten.

Werden Lebensmittel über große Strecken transportiert, müssen sie entweder per Schiff oder Flugzeug reisen. Mit jedem zurückgelegten Kilometer vergrößert sich damit ihr CO2-Fußabdruck – also die Menge an Treibhausgasen, die bei Herstellung, Transport und Verbrauch entstehen. So genanntes ‘Flugobst‘, also alle Früchte, die nach Europa und Deutschland eingeflogen werden, hat dabei den größten Fußabdruck.

Der Grund ist zum einen, dass Flugzeuge für die gleiche Strecke mehr CO2 ausstoßen als Frachtschiffe. Zum anderen ist CO2, das in großen Höhen ausgestoßen wird, fast dreimal so schädlich für das Klima wie solches, das am Erdboden emittiert wird. Deshalb gilt: Lieber zu regionalem Obst greifen und falls es eine Kiwi, Mango oder Ananas sein soll – auf den Transport mit dem Schiff achten.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

Kommentare (3)

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Pendler

15.09.2011, 15:08 Uhr

Was bitte hat das Wetter damit denn zu tun?

Wir sind schließlich hier noch in der Bild-Zeitung, wo man die Leute alle für doof verkauft.

Saubermann

19.09.2011, 00:20 Uhr

Was leider vergessen wurde, ist die Tatsache, daß der Schiffsverkehr hochgradig toxisches Schweröl als Treibstoff verbrennt.
Die hierbei entstehenden Nebenprodukte, wie Schwefelsäure sind vielfach schädlicher, als Flugzeugabgase.

Kreiner

19.09.2011, 10:28 Uhr

bei der Beurteilung blieb unberücksichtigt, dass Frachtschiffe mit Schweröl betrieben werden, und dies ohne Filterung verantwortlich ist u.a. für mehr als 50% von Schwefel und dessen Verbindungen in der Athmosphäre.

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