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01.12.2011

15:34 Uhr

Klima-Orakel

Ist Methan für das Klima schädlicher als CO2?

Leser Fragen, Experten antworten. Diesmal will Lisa Hausberger aus Heppenheim wissen: „Beim Klimaschutz reden alle nur von CO2: Was aber ist mit Methan – es ist doch viel schädlicher fürs Klima?“ Claudia Kemfert vom Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung antwortet ihr.

Ja, Methan ist klimaschädlicher. Aber der globale Anteil dieses Gases ist im Verglich zum CO2 um ein Vielfaches kleiner.

Der Vorteil von Methan ist jedoch, dass man es energetisch nutzen kann – zum Beispiel für die Energiegewinnung oder als Treibstoff. Dabei kann das Treibhausgas auch als nachhaltiger Energiespeicher dienen. Denn Methan kann mithilfe von erneuerbaren Energien hergestellt werden. Insbesondere dann, wenn mehr Strom aus Erneuerbaren produziert als verbraucht wird, werden Stromspeicher benötigt.

Alle reden vom Klimagift CO2 - doch wie schädlich ist Methan für das Klima? dpa

Alle reden vom Klimagift CO2 - doch wie schädlich ist Methan für das Klima?

Die Herstellung von Methan aus ebendieser überschüssigen regenerativen Energie kann somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Man kann die Schwankungen von erneuerbaren Energien ausgleichen, Energie speichern und diese gleichzeitig für die Mobilität als Kraftstoff verwenden. Somit gibt es – anders als bei den anderen Treibhausgasen – bei Methan direkte Weiterverwertungsmöglichkeiten, sodass zum einen die negativen Klimawirkungen abgemildert werden und zum anderen sogar positive Wirkungen einer nachhaltigen Energieversorgung und Mobilität erzielt werden können.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

Kommentare (5)

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Wolkenschieber

01.12.2011, 16:53 Uhr

Leider wird nicht auf die eigentliche Frage eingegangen. Millionen Tonnen Methan von Kuhherden und Reisfeldern können nicht energetisch genutzt werden und sind 1000x schädlicher als die gleiche Menge CO2 und tragen zum Treibhauseffekt bei. Genauso wie undichte Erdgasleitungen, Erdgas ist "quasi" Methan. Man hätte besser einen sachkundigen Chemieingenieur befragt.

Kalle

01.12.2011, 18:55 Uhr

Den behauptenten Treibhauseffekt gibt es so wenig wie CO2 ein Treibhausgas ist. Die Erde ist kein geschlossenes System wie ein Treibhaus und CO2 reflektiert keine langwellige Strahlung. Aber das ist der Wissenschaft schon lange bekannt. Die globalen Temperaturen sinken seit 10 Jahren, bestätigt auch die Nasa. Warmzeiten waren immer gute Zeiten. Wenn also CO2 zu einer Erwärmung beitragen soll, wie sogenannte Klimaforscher behaupten, dann wäre mehr also besser. Übrigens gab es 1940 und 1860 schon Konzentrationen wie heute. Wers nicht glaubt mal EIKE fragen, das einzig unabhängige Institut.

Heini

01.12.2011, 19:58 Uhr

CO2 ist keinesfalls schädlich, schon garnicht giftig, wir produzieren es ja selbst. Die Unschädlichkeit in Bezug auf das Klima wurde schon vom Nobelpreisträger Bohr mit Woods bewiesen. http://www.giurfa.com/gh_experiments.pdf

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