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16.02.2012

15:39 Uhr

Klima-Orakel

Klimaschutz in Deutschland - wozu?

Leser fragen, Klima-Experten antworten. Diesmal möchte Malte König aus Alsfeld wissen. „Warum soll ich als Deutscher überhaupt das Klima schützen? Das betrifft mich doch überhaupt nicht.“ Jan Kowalzig von Oxfam Deutschland antwortet ihm.

Nasa-Aufnahme der Erde. Der Klimawandel trifft vor die armen Länder im Süden. Durch Flüchtlingsströme und Wetterextreme wird aber auch Deutschland betroffen sein. dpa

Nasa-Aufnahme der Erde. Der Klimawandel trifft vor die armen Länder im Süden. Durch Flüchtlingsströme und Wetterextreme wird aber auch Deutschland betroffen sein.

Es gibt jede Menge Gründe für ehrgeizigen Klimaschutz. Eigennutz zum Beispiel: Auch bei uns werden infolge des Klimawandels die Schäden zum Beispiel durch Hitzewellen, Stürme und Starkregen zunehmen.

Mehr Klimaschutz als bisher ist dabei auch ökonomisch sinnvoll: Eine aktuelle Studie im Auftrag der Bundesregierung kommt zu dem Schluss, dass eine Anhebung der europäischen Klimaschutzziele bis 2020 unterm Strich mehr Wachstum und Arbeitsplätze bedeutet. Klimaschutz bremst die Wirtschaft also nicht aus, sondern lenkt sie in eine vernünftige Richtung – und kurbelt sie dabei sogar noch an.

Klimaschutz ist aber auch eine Frage der globalen Gerechtigkeit. Wir gehören zu den Hauptverursachern des Klimawandels. Am stärksten betroffen sind die armen Länder im Süden. Dort führt der Klimawandel schon heute zu mehr Dürren, verringerten Ernten, versiegenden Brunnen und heftigeren Unwetterkatastrophen. All das dürfte auf lange Sicht zu schweren Hungerkrisen beitragen, Konflikte um Wasser und Land verschärfen und Millionen Menschen zwingen, ihre Heimat aufzugeben, weil etwa flache Küsten oder Inseln im Meer versinken.

Dem kann sich Deutschland wegen seiner Mitverantwortung für den Klimawandel nicht entziehen. Hinzu kommt, dass in der globalisierten Welt die Krisen in fernen Weltregionen – ein Blick in die aktuellen Nachrichten genügt – zunehmend die globale Sicherheit beeinträchtigen und über kurz oder lang auch immer bis nach Deutschland wirken.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

Kommentare (8)

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VIP

16.02.2012, 22:06 Uhr

Jan Kowalzig von Oxfam Deutschland hat keine Ahnung wovon er spricht. Er sollte sich um Oxfam kümmern und die Wissenschaft den Wissenschaftlern überlassen. "Global warming" hat mehr falsche "Experten" als die Welt braucht.

vandale

16.02.2012, 23:00 Uhr

Die Aussage des "Klimaexperten" lässt jegliche Plausibiltät vermissen und ist wohl als propagandistische Indoktrination zu verstehen.

Wenn das Klima sich entgegen der Plausibilität durch die geringen zusätzlichen Mengen CO2, die aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe stammen, erwärmen würde, so hat dies sehr wahrscheinlich mehr Vor- als Nachteile.

Gem. der Klimaschwindler sollen sich die hohen Breitengrade stärker erwärmen als die Tropen. Dadurch sinkt die Temperaturdifferenz. Damit sind weniger Wetterextreme zu erwarten.

Eine höhere Temperatur würde die Verdunstung über den Ozeanen steigen lassen. Ein feuchtes, warmes Klima würde das Pflanzenwachstum beschleunigen wodurch die Landwirtschaft sehr gewinnen würde.

Die Menschheit hat in den kalten Perioden gelitten und ist in den Warmzeiten aufgeblüht.

Vandale
Vandale

Klimaluege

17.02.2012, 06:45 Uhr

"Hinzu kommt, dass in der globalisierten Welt die Krisen in fernen Weltregionen – ein Blick in die aktuellen Nachrichten genügt – zunehmend die globale Sicherheit beeinträchtigen und über kurz oder lang auch immer bis nach Deutschland wirken."

Aha, heißt also das Klima ist auch an der Eurokrise schuld. Stimmt in Griechenland wird es durch den Klimawandel immer heißer und deshalb entzünden sich sogar schon die Molotovcocktails in den Händen der Ausbeutungs-Widerständler.

Dieser Artikel hier ist nichts weiter, wie die ständig runtergebetete Hirnwäsche ohne fachliches Wissen.

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