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20.05.2013

09:52 Uhr

Klima-Orakel

Shopping in Zeiten des Klimawandels

Leser fragen, Klima-Experten antworten. Diesmal will Luke Stephens aus Hamburg wissen: „Ist Online-Shopping schlecht für das Klima?“ Moritz Mottschall vom Öko-Institut antwortet ihm.

Wer klimafreundlich einkaufen möchte, sollte beim Online-Shopping auf Express-Lieferungen verzichten. ap

Wer klimafreundlich einkaufen möchte, sollte beim Online-Shopping auf Express-Lieferungen verzichten.

Da die Höhe der Treibhausgasemissionen hängt stark vom Kaufverhalten des Kunden ab. Fakt ist: Eine Paketsendung innerhalb Deutschlands führt zu rund 700 Gramm transportbedingten Treibhausgasen. Darüber hinaus ist die Herstellung des Verpackungsmaterials, der Energieverbrauch in den Lagern und Logistikzentren aber auch die Nutzung des eigenen Computers mit zusätzlichen Emissionen verbunden.

Doch auch im Ladengeschäft sind die energiebedingten Treibhausgasemissionen hoch, insbesondere durch die intensive Beleuchtung der Waren. Wer klimafreundlich einkaufen möchte, sollte beim Online-Einkauf aufgrund der geringeren Auslastung auf Express-Lieferungen verzichten und Retour-Sendungen vermeiden.

Beim Einkauf im Ladengeschäft sollte man – wenn möglich – die Fahrt mit dem Auto vermeiden. Hier entstehen durchschnittlich 200 Gramm Treibhausgase pro Kilometer. Besser ist es, Fahrgemeinschaften zu bilden, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder am besten selbst in die Pedale zu treten.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

Kommentare (5)

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ASDF

20.05.2013, 12:11 Uhr

Was für ein Unfug. Der Paketdienst ist ohnehin unterwegs, durch mehr Sendungen steigt die Auslastung, die Schadstoffe pro Paket sinken. Analog würde z.B. die Umwelt auch nicht zusätzlich belastet, wenn ich in den Bus steige und einkaufen fahre, da dieser auch ohne mich unterwegs ist. Der Vergleich zwischen online und offline Kauf wäre durchaus interessant, aber so geht es nicht.

vandale

20.05.2013, 13:19 Uhr

Ich habe in das DWN hineingeschaut...Diese Internetzeitung unterscheidet sich darin von den "Qualitätsmedien" dass diese dem System kritisch gegenüber steht. Inhaltlich hat sie jedoch auch Schwachstellen.

Vandale

Account gelöscht!

20.05.2013, 15:41 Uhr

Wenn das Umweltbundesamt etwas mützliches tun würde oder wollte, dann müsste es zu erst einmal dafür sorgen, dass der Import von Tropenhölzern und Palmöl verboten wird. Ansonsten ist das Amt nur mit unnützen Steuergeldfressern besetzt und auf solche können wir verzichten.

Im übrigen lasse ich mir von niemanden vorschreiben was ich wann und wo kaufe. Es müssten noch viel mehr im Internet kaufen, denn das wäre doch eigentlich gut für das Klima. Man denke nur daran wie viel Sprit verfahren wird um in die Stadt zu einkaufen zu kommen. Aber denken ist bei den Klimahysterikern Glücksache wenn die überhaupt das Zeug zum denken haben.

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