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20.03.2013

11:26 Uhr

Klima-Orakel

So werden Altbauten klimaneutral

Leser fragen, Klima-Experten antworten. Diesmal will Klaus Pfeifer aus Osterburg wissen: „Können Altbauten durch Sanierung klimaneutral werden?“ Bastian Wittstock vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik antwortet ihm.

Wärmebild des Bundeskanzleramtes in Berlin. Die meisten Häuser können so modernisiert werden, dass sie nahezu klimaneutral sind. dpa

Wärmebild des Bundeskanzleramtes in Berlin. Die meisten Häuser können so modernisiert werden, dass sie nahezu klimaneutral sind.

Die meisten Häuser können so modernisiert werden, dass sie (nahezu) klimaneutral sind. Allerdings muss fair gerechnet werden: Treibhausgase entstehen nicht nur durch die Heizung – auch die Herstellung und Entsorgung der eingesetzten Baustoffe gehen in die Ökobilanz mit ein. Die Treibhausgasemissionen, die durch den Baustoff-Einsatz entstehen, müssen also mit den vermiedenen Treibhausgasemissionen während der Nutzung des Hauses verrechnet werden.

Der erste Schritt für die energetische Modernisierung ist die Verringerung des Energiebedarfs, indem das Haus wärmegedämmt und die ungewollte Lüftung reduziert wird. Die anschließend noch benötigte Energie muss dann mit energieeffizienten Heizungssystemen erzeugt werden, wobei erneuerbare Energiequellen genutzt werden sollten.

Systeme dafür gibt es verschiedene, keine lässt sich pauschal als beste Lösung empfehlen. Ein Energiekonzept muss vielmehr das Haus im Blick behalten und für den Bedarf die optimale Lösung bieten.

Häuser sollten aber nicht einfach nur energetisch modernisiert werden. Ein optimales Gebäude berücksichtigt die verschiedenen – ökologischen, ökonomischen und sozialen – Felder der Nachhaltigkeit. Neben den Kosten über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes sind es insbesondere die bauphysikalischen Aspekte, die für ein angenehmes Raumklima und die dauerhafte Funktionsfähigkeit des Gebäudes von Bedeutung sind.

Wird zum Beispiel ein Haus gedämmt und mit dichten Fenstern ausgestattet, darf man die notwendige Lüftung nicht vergessen, sonst kann eine gesundheitsgefährdende Schimmelpilzbildung in den Räumen die Folge sein. Zudem muss mögliches Tauwasser in der Baukonstruktion im Blick bleiben und auch das Einbringen von Schadstoffen in das Haus sollte beispielsweise bei der Baustoffauswahl berücksichtigt werden.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

Kommentare (17)

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HofmannM

20.03.2013, 11:41 Uhr

Das Klima bzw. die Klimazonen interessiert es überhaupt nicht, ob CO2 jetzt mehr oder weniger in der Atmosphäre ist!
Hört endlich auf die Bürger und Menschen mit dem "menschengemachten CO2-Klimawandel" hinters Licht zu führen! Das CO2 ist für die Flora und Fauna ein sehr wichtiges Gas!!
Auch für uns Menschen ist das CO2 lebenswichtig!
Hört endlich auf die Bürger und Endverbraucher mit diesem "CO-Klimaangstmärchen" das Geld aus den Taschen zu ziehen und über das Leben und die freie Marktwirtschaft, mit Gesetzen und Verordnungen, zu bestimmen, wie in einer Diktatur!
Freie und offene Wissenschaft muss wieder in Deutschland gelten. Und nicht die medialpolitisch manipulierte Scheinwissenschaft!

Account gelöscht!

20.03.2013, 12:01 Uhr

Endlich mal wieder ein "Klima-Debakel" vom Feinsten! Diese Naivität sucht wirklich Seinesgleichen.

Beim Dämmungswahn geht es nur um die "Verpackungsindustrie", die neue Absatzwege für ihre Produkte sucht und um ein Konjunkturprogramm für die Bauindustrie (etwas, was auch die Nazis in den 30ern zur Ankurbelung der Wirtschaft gemacht haben, damals zur Wohngebäude-Verschönerung/Modernisierung).

Am Ende haftet dann auch keiner für die Schäden durch die "Verpackung" (z.B Pilz-Züchtung, schlechteres Raumklima) und die spätere Entsorgung des Styropors (als billigster Variante einer Dämmung), falls es nicht vorher schon abgebrannt ist, samt dem Haus.
Zumal auch diese Verpackung vielfach gar nicht zu der versprochenen tatsächlichen Einsparung bei den Heizkosen führt (öftere Lüftung notwendig, da hermetisch abgeriegelte Räume, Abschirmung von Sonnenstrahlen durch das Dämm-Material...).

Es ist wirklich zum Schreien, mit welchen haarsträubenden "Klima-Argumenten" den Leuten Fehlinvestitionen und zusätzliche Steuern aufgrund dieser unbewiesenen Klima-Ideologie schmackhaft gemacht werden.
Zumal man diesen kalten Winter zynisch sagen könnte, ein bischen mehr CO2 hätte uns wohl nicht geschadet.

JosefSpitz

20.03.2013, 12:16 Uhr

KLIMANEUTRAL
Gibt es einen Begriff, der noch unsinniger ist?
Führt der menschlich verursachte Ausstoss von CO2 zu einem anderen Klima?
Zu einem "besseren" oder zu einem "schlechteren" oder bleibt es gleich?
Kein Mensch weiss das.
Warum diese anhaltende Desinformation?
Wollen Sie eine Qualitätszeitung sein?
Dann hören Sie mit dieser unsäglichen Alarmistenkampagne endlich auf!

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