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05.03.2013

08:09 Uhr

Klima-Orakel

Stürmische Zeiten

Leser fragen, Klima-Experten antworten. Diesmal will Ralf Nussbaum aus Gotha wissen: „Gibt es durch die globale Erwärmung mehr Hurrikane?“ Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst antwortet ihm.

Der Hurrikan "Felix" suchte 2007 die Karibik heim. Klimaforscher gehen davon aus, dass die Heftigkeit der Wirbelstürme durch die globale Erwärmung zunehmen wird. dpa

Der Hurrikan "Felix" suchte 2007 die Karibik heim. Klimaforscher gehen davon aus, dass die Heftigkeit der Wirbelstürme durch die globale Erwärmung zunehmen wird.

Hurrikan ist von dem spanischen Wort ‚Huracán‘ abgeleitet – es stammt ursprünglich aus der Maya-Mythologie und bedeutet so viel wie Gott des Windes. Hurrikan bezeichnet einen tropischen Wirbelsturm, dessen maximale Windgeschwindigkeit mehr als 118 Kilometer pro Stunde erreicht.

Hurrikane entstehen meist in den Monaten Juni bis November über Meeresgebieten, die folgende Eigenschaften aufweisen:

- die Temperatur der Wasseroberfläche beträgt mindestens 27 °C,

- die Windverhältnisse der übereinander liegenden Luftschichten sind ähnlich (geringe Windscherung)

- eine sogenannte ‚tropische Wellenstörung‘ nähert sich.

Tropische Wellenstörungen bilden sich zumeist über dem nordafrikanischen Festland aus Zusammenballungen von Gewitterwolken. Diese wandern mit dem Urpassat in die östlichen oder zentralen Regionen des tropischen Nordatlantiks. Dort können sie sich bereits zu einem ausgewachsenen Hurrikan entwickeln – insbesondere nach Energiezufuhr durch Verdunstungen aus der erwärmten Meeresoberfläche.

Wenn jedoch eine starke Windscherung vorherrscht, weil zum Beispiel der Urpassat eine hohe Geschwindigkeit hat, wandern die Zusammenballungen weiter nach Westen, bist die Windscherung geringer wird – etwa über dem Westatlantik, der Karibik oder sogar erst über dem Nordostpazifik.

Kommentare (4)

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Reinhard

05.03.2013, 08:55 Uhr

Klimaschwankungen gehören zum Normalsten was unsere Erde zu bieten hat. Oder wird die als "kleine Eiszeit" bekannte Kälteperiode im 18. Jahrhundert, nur ein Beispiel, darauf zurückgeführt, dass die Reiterei Friedrichs des Großen nicht über einen geregelten KAT verfügte?
Bitte, nicht ungeprüft alles glauben was gedruckt, im TV geredet und von interessierten Kreisen in die Welt gesetzt wird.

KHVolp

05.03.2013, 11:16 Uhr

Nachdem es erwiesen(!!!) ist, dass es zumindest in den letzten 15 Jahren keinerlei "Klimaerwärmung" gegeben hat, ist die Frage nach deren Folgen wirklich kurios! Dass sich ein Meteorologe dann auch noch zu einer Antwort hinreissen lässt, kann dann wohl nur noch als aberwitzig bezeichnet werden...

Account gelöscht!

05.03.2013, 19:27 Uhr

Es wäre wunderbar, wenn sich die Erde wirklich etwas erwärmen würde.
Dann wäre meine Heizkostenrechnung niedrieger,
Wir würden nicht mehr zu so unsinnigen Haus-Wärmeisolationen gezwungen, und wenn irgendwo in Günland, sorry Grönland etwas schmelzendes Eis den Boden freigeben würde, hätte ich auch nichts dagegen.

Allerdings ist das Wort Klimawandel nur ein politischer Dummenfang damit die Grünen Weltretter mehr Stimmen und mehr Macht bekommen.

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