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20.03.2012

13:26 Uhr

Klima-Orakel

Wer tut wirklich etwas für den Klimaschutz?

Leser fragen, Klimaexperten antworten. Diesmal möchte Rolf Behringer aus Wernigerode wissen: „Heute behauptet fast jedes Unternehmen, dass es etwas für den Klimaschutz tut: Wie kann ich herausfinden, ob das wirklich stimmt?“. Esther Zippel vom Umweltgutachterausschuss beim Bundesumweltministerium antwortet ihm.

Die Schornsteine von Europas größtem Kohlekraftwerk Bełchatów in Polen. Unternehmen, die an EMAS teilnehmen, verpflichten sich mit verbindlichen Regeln zur Reduktion des Klimagifts Co2. Reuters

Die Schornsteine von Europas größtem Kohlekraftwerk Bełchatów in Polen. Unternehmen, die an EMAS teilnehmen, verpflichten sich mit verbindlichen Regeln zur Reduktion des Klimagifts Co2.

Es gibt viele Unternehmen, die etwas für den Klimaschutz tun, indem sie zum Beispiel ihren Energie- und Materialverbrauch senken oder Abfall und Emissionen verringern. Bei Betrieben, die hierfür ein spezielles Umwelt-Prüfsystem einführen, kann man davon ausgehen, dass sie es mit dem Klimaschutz ernster meinen als andere: Die Prüfsysteme stellen allgemeine Regeln auf, wie sich Unternehmen im Umweltschutz verhalten müssen. Nur wer die Anforderungen erfüllt, erhält dafür ein Siegel oder Zertifikat.

Aber Vorsicht: Es gibt viele verschiedene Umweltsiegel. Nicht alle stellen besonders hohe Anforderungen an die Unternehmen. Weit verbreitet ist zum Beispiel die privatwirtschaftliche Umweltmanagement-Norm ISO 14.001. Nicht ganz so häufig verbreitet, aber dafür deutlich anspruchsvoller ist das europäische Gütesiegel EMAS. Unternehmen, die an EMAS teilnehmen, verpflichten sich, Umweltziele wie etwa die Reduktion von CO2 festzulegen und die Erreichung dieser Ziele anhand von Indikatoren zu belegen. Die Einhaltung der Anforderungen wird extern von einem unabhängigen Gutachter abgeprüft. Was die Betriebe tatsächlich für den Klimaschutz tun, steht für jeden zugänglich in der sogenannten Umwelterklärung. Hier berichten die Unternehmen regelmäßig über ihre Maßnahmen und legen ihre geprüften Daten offen. Über 1000 dieser Umwelterklärungen sind auf www.emas.de zu finden.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

Kommentare (5)

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observer

20.03.2012, 13:50 Uhr

Die Klimalüge als Ersatzreligion
Ich sage schon seit Jahren, der Glaube an die von Menschen gemachte globale Erwärmung ist ein Kult, eine Religion geworden, und Al Gore ist der Papst dieser Bewegung. Dieser Glaube hat nichts mit der Realität zu tun, sondern beruht auf Pseudowissenschaft die als Grundlage dient, die auch noch mit gefälschten Daten, Lügen und mit der Panikmache des Weltuntergangs operiert. Es ist ein Dogma, an das man kritiklos glauben muss. Wer es nicht tut und daran zweifelt, der ist ein Ketzer, ein "Gotteslästerer", der verfolgt wird. Die Menschen haben alleine durch ihre Existenz und weil sie CO2 ausatmen eine Ursünde, für die sie sich schuldig fühlen müssen. Dafür müssen sie auch büssen. Von dieser Sünde kann man sich aber durch die CO2-Steuer und anderen Umweltabgaben freikaufen. Der moderne Ablasshandel.



Eines muss ich klarstellen, bei der Klimareligion geht es nicht um eine echte Spiritualität, nicht um wirklich die Erde zu retten, sondern es ist ein Betrug, ein Hokuspokus, um die gut meinenden Gläubigen zu verarschen, abzuzocken und zu kontrollieren. Aber nicht nur die, sondern uns alle.

Es geht wie bei allem was auf der Welt passiert um Macht, Geld und Kontrolle!

Die Priester des globalen Erwärmungskults glauben ja selber nicht daran, halten nicht ihre eigenen Gebote ein, sondern verlangen nur von ihren dummen Schäfchen sie sollen es machen. Aber so läuft es ja bei den anderen auch.

Glaubemir

20.03.2012, 14:08 Uhr

Allein das Wort "Klimaschutz" ist schwachsinnig. Der Mensch
kann sich nur vor dem Klima schützen und zwar sowohl vor
zuviel Wärme als auch zum Teil gegen Kälte. Aber schon vor
einer Eiszeit gibt es keinen ausreichenden Schutz mehr, weil die Nahrungsversorgung dann nur noch begrenzt möglich wäre und vermutlich Milliarden Menschen dem Hungertod ausgesetzt wären. Auch schon der Versuch, das Verhalten
der Menschen so zu verändern, dass die Erderwärmung nur
maximal 2 Grad betragen sollte, grenzt an Schachsinn!!

vandale

20.03.2012, 14:41 Uhr

Al Gore ist nicht nur Papst des Klimaschwindels als auch Initiator eines sehr profitablen Geschäftsmodells.

Wer sich je gewundert hat dass vergleichsweise arme Länder wie China, Indien, Aegypten Windmühlen und Solarzellen installieren wird sich fragen warum gerade diese Länder, wo die Leute ziemlich arm sind, diese nutzlosen ökoreligiösen Monumente installieren.

Im Kyoto Protokoll wurde der CDM (Clean Development Mechanism) Handel vereinbart. Länder wie die Schweiz können durch den Kauf dieser Zertifikate Ablass von ihren Klimasünden erkaufen. Mit dem Geld werden dann z.B. Windmühlen in Indien finanziert.

Al Gore ist fast Milliardär geworden.

Ich möchte nicht gegen die Kommerzialisierung der Oekoreligion sprechen als nahezu alle erfolgreichen Religionen Mechanismen ihrer Finanzierung aufgebaut haben. Allerdings sollte man diese Mechanismen aufzeigen.

Vandale

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