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18.11.2011

15:06 Uhr

Klimakatastrophe

Weltklimarat warnt vor Extremwetter

Kurz vor Beginn des UN-Klimagipfels rüttelt ein neuer Bericht des Weltklimarats auf: Die globale Erderwärmung soll zu längeren Dürreperioden und größeren Überschwemmungskatastrophen führen.

Hurrikan im US-Bundesstaat Florida 2005. Durch die globale Erwärmung werden sich Extremwetter-Katastrophen deutlich erhöhen. ap

Hurrikan im US-Bundesstaat Florida 2005. Durch die globale Erwärmung werden sich Extremwetter-Katastrophen deutlich erhöhen.

Addis Abeba/KampalaWeckruf für die Erde kurz vor dem UN-Klimagipfel in Durban: Einem Bericht des Weltklimarats IPCC zufolge wird die globale Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts immer häufiger zu extremen Wetterbedingungen mit längeren Dürreperioden und Überschwemmungskatastrophen führen. Dabei sind wieder einmal die armen Länder besonders betroffen. Der IPCC-Sonderbericht zu Extremwetter-Ereignissen bescheinigt der Weltgemeinschaft erneut, welche Auswirkungen ihr Nichthandeln auf die Zukunft der Erde haben kann. Eine Zusammenfassung der Analyse wurde am Freitag in der ugandischen Hauptstadt Kampala veröffentlicht.

Die Autoren erwarten unter anderem auch in Mitteleuropa und der Mittelmeerregion eine Zunahme der Dürren. Zugleich werde sich global gesehen die Zahl der Starkniederschläge erhöhen. In den USA, der Karibik und auf kleineren tropischen Inseln werden sich nach IPCC-Prognosen die Windgeschwindigkeiten von Wirbelstürmen erhöhen. Zudem wird die weltweite Gletscherschmelze den Report zufolge die Stabilität der Bergregionen gefährden.

Konkrete Folgen der „wahrscheinlichen“ Erwärmung der globalen Durchschnittstemperatur um zwei bis fünf Grad bis 2100 könnten Überschwemmungen etwa in den Slums von Nairobi und weitere Dürreperioden in der westlichen Sahelzone sein. Auch für kleinere Inseln im Pazifik, Atlantik und im Indischen Ozean sieht die Zukunft dem Bericht zufolge alles andere als rosig aus: Der Meeresspiegelanstieg in Verbindung mit immer heftigeren Wirbelstürmen könnte dramatische Auswirkungen auf das Leben der Inselbewohner, die Landwirtschaft, die Wirtschaftslage und die Tourismusindustrie in den betroffenen Gebieten haben.

Kommentare (3)

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MikeM

18.11.2011, 15:44 Uhr

Die Klimaschwindler melden sich zurück. War ja echt still um Schellnhuber und Konsorten. Bin mal gespannt, was sie sich diesesmal einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dumm nur, dass die Eurokrise derzeit das beherrschende Thema ist.

bjarki

18.11.2011, 15:47 Uhr

Ach Gott ja, wir werden alle im Klimastrudel untergehen. Das Wetter von morgen liegt im Nebel. Aber was 2100 ist, weiss man ganz genau. Bisland ist der Meeresspiegel gesunken und nicht gestiegen. Und die Winter in Europa sind deutlich kälter als zuletzt. Der Weltklimarat, diese Gurkentruppe ist nichts anderes als eine Lobbytruppe. Ziel : Geld

crash

20.11.2011, 11:38 Uhr

Von allen überflüssigen Institutionen auf dieser Welt ist dieser sog. Rat eine der überflüssigsten. Man überlege sich einmal, diese Instition hätte es vor 200 Millionen Jahren oder vor 65 Millionen Jahren bereits gegeben, als die wirklichen Katastrophen (ausgelöst wohl durch Vulkanausbrüche) große Teile des Lebens auslöschte. Was hätte sich der schlaue Rat und die gehorsam hinterherhechelnden Medien alles einfallen lassen müssen? Die genannten Katastrophen waren genauso wenig von Menschen verursacht wie die derzeitige Klimaveränderung (wenn diese überhaupt stattfindet).

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