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31.01.2017

11:13 Uhr

Luft-Bilanz 2016

Diesel-Abgas verschmutzt weiter die Stadtluft

Bei mehr als der Hälfte der Messstationen für gefährliches Stickstoffdioxid an stark befahrenen Straßen wurden 2016 die Grenzwerte überschritten. Schuld daran sind laut Umweltbundesamt vor allem Diesel-Autos.

Dass die Gemeinden besonders schmutzige Diesel weiter nicht aus den Innenstädten verbannen, könne „nicht akzeptiert werden“, sagt die Präsidenten des Umweltbundesamts Maria Krautzberger. dpa

Stickstoffdioxid-Belastung

Dass die Gemeinden besonders schmutzige Diesel weiter nicht aus den Innenstädten verbannen, könne „nicht akzeptiert werden“, sagt die Präsidenten des Umweltbundesamts Maria Krautzberger.

Berlin/Dessau-RoßlauStadtbewohner in Deutschland atmen weiter zu viel gefährliches Stickstoffdioxid ein. An 57 Prozent der Messstationen an stark befahrenen Straßen überschritten die Werte 2016 im Jahresmittel den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, wie das Umweltbundesamt (UBA) ermittelte.

„Seit Jahrzehnten gefährdet Stickstoffdioxid unsere Gesundheit“, teilte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger am Dienstag mit. Schuld seien vor allem Diesel-Autos. Dass die Gemeinden besonders schmutzige Diesel weiter nicht aus den Innenstädten verbannen, könne „nicht akzeptiert werden“.

Die Feinstaubwerte waren 2016 so niedrig wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr, den EU-Grenzwert riss nur die Messstation Neckartor in Stuttgart. Allerdings mahnte das UBA an, dass die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Grenzwerte noch an fast jeder vierten Messstation überschritten würden. Diese seien deutlich strenger als die Grenzwerte der EU. Hohe Konzentrationen von Feinstaub und Stickstoffdioxiden können zu Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen führen.

Die Ozon-Werte waren 2016 nach UBA-Angaben kein auffallend großes Problem. Das lag vor allem am Wetter, denn vergangenen Sommer gab es kaum längere Hitzewellen. Trotzdem waren die Werte an 21 Prozent der Messstationen zu hoch. Das UBA warnt, dass mit dem Klimawandel auch das Risiko hoher Ozon-Konzentrationen steigt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Stephan Schacht

03.02.2017, 09:05 Uhr

Was für eine Volksverdummung den Stickstoffdioxidausstoss auf Dieselautos zu beschränken!!

Wir die Statistik etwas besser kennt, dem ist bekannt, dass ein überwiegender Teil des Stickstoffdioxidausstosses aus der Industrie mit Ölheizungen bzw. aus Nutzfahrzeugen (LKWs) & Flugzeugen erfolgt!! Stickstoffdioxid entsteht in Abhängigkeit vom Kraftstoffverbrauch (Diesel, Heizöl & Kerosin)! Solange der Flug- & LKW-Verkehr in Hessen stetig steigt, wird sich der Stickstoffdioxid sicherlich "nicht" mit der Ausgrenzung von Diesel-PkWs aufhalten lassen!!! Ein LKW braucht bis zu 30 Liter Diesel auf 100km & ein PkW gerade mal 5 bis 10 Liter Diesel auf 100km!!! Eine wirkungsvolle Verbesserung hinsichtlich Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft wäre ein Verbot von Heizölverbrennungsanlagen (Industrie/Haushalt) & Einschränkung des Flugverkehrs in Grossstädten !!!

Account gelöscht!

03.02.2017, 13:03 Uhr

"Sergio Puntila27.01.2017, 09:30 Uhr
Der Chefdemokratenfresser als Oberkommentator des HB sondert in gewohnt langweiliger Manier, klingt schon fast andressiert, was Sie hier tagtäglich vor sich hingeifern, werter Mark Hoffmann"

Ich geifere nicht, ich kommentiere. Ich gebe mir den ganzen Tag große Mühe, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel zu kommentieren,
um die Leute von der grün-sozialistischen Murkselregierung zu warnen.

Ja, ich bin ein Fan von Trump und Putin, das sind wenigstens noch zwei echte Kerle mit eigener Meinung, nicht wie unser sprechender Hosenanzug!

Ja, ich bin ein Anhänger der AFD, denn nur diese Partei kann unser Reich noch retten!

Nein, ich bin nicht arbeitslos und habe deshalb soviel Zeit Kommentare zu schreiben, ich bin arbeitssuchend!
Danke

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