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14.08.2015

11:33 Uhr

Luftverschmutzung in China

Smog tötet täglich 4000 Chinesen

Tod durch Smog: Jedes Jahr sterben in China hunderttausende Menschen an den Folgen der hohen Luftverschmutzung, wie eine aktuelle Studie belegt. Größtes Problem ist der Feinstaub aus der Kohleverbrennung.

Vor allem Feinstaub aus der Kohleverbrennung vergiftet die Luft vieler chinesischer Metropolen. dpa

Smog in China

Vor allem Feinstaub aus der Kohleverbrennung vergiftet die Luft vieler chinesischer Metropolen.

PekingDie schlimme Luftverschmutzung in China kostet einer aktuellen Studie zufolge jeden Tag mehr als 4000 Menschen das Leben. 17 Prozent aller Todesfälle im bevölkerungsreichsten Land der Erde seien auf die hohe Belastung der Luft mit Schadstoffen zurückzuführen, berichten US-Forscher.

38 Prozent des Milliardenvolkes atmen – gemessen an US-Standards – im Durchschnitt „ungesunde“ Luft ein. Dies verursache in China pro Jahr schätzungsweise 1,6 Millionen Todesfälle.

„Luftverschmutzung ist die größte Umweltkatastrophe der heutigen Welt“, wird Ko-Autor Richard Muller von der Umweltorganisation Berkeley Earth in einer Mitteilung zur Studie zitiert. Er verwies auf seinen letzten Besuch in Peking, als die Luftverschmutzung wieder einmal auf einem „gesundheitsgefährdenden Niveau“ gewesen sei.

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„Jede Stunde, in der ich der Verschmutzung ausgesetzt war, verkürzte meine Lebenserwartung um 20 Minuten“, betont Muller. „Das ist so, als würden jeder Mann, jede Frau und jedes Kind 1,5 Zigaretten pro Stunde rauchen.“ Für ihre Untersuchung analysierten die Wissenschaftler stündliche Luftmessungen an 1500 Stellen über vier Monate von April bis August 2014.

Der gefährlichste Schadstoff sei in China der Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer (PM2,5), der tief in die Lunge eindringen und Herzinfarkte, Schlaganfälle, Lungenkrebs und Asthma auslösen könne. Der Großteil der Verschmutzung stamme aus der Kohleverbrennung. China gewinnt zwei Drittel seiner Energie aus Kohle

Kommentare (2)

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14.08.2015, 12:15 Uhr

Und das weis man natürlich gaaaannnnzzzzz genau, dass es 4000 Chinesen sind, die TÄGLICH am SMOG STERBEN....man oh man....die Propaganda kommt auch immer dummer daher.

Herr Holger Narrog

14.08.2015, 12:32 Uhr

ich vermute, dass es sich um eine ökologische Studie handelt. Sachlich dürfte es sehr schwierig sein solche Zahlen zu ermitteln da sich die Lebensrisiken addieren und sich dann schwer auf einzelne Ursachen zurückführen lassen.

Ein beliebter Ansatz für solche Studien ist der LNT Ansatz. Hierbei geht man davon aus, dass wenn ein Mensch beim Verzehr von 1 Kg Salz stirbt, auch 1 Mensch stirbt wenn 1000 Menschen jeweils 1g Salz verzehren.

Mit dieser Methodik kann man beliebige ökologische Zahlen generieren. Man nutzt diese Methode um im Fall der pösen Kernkraft beliebige Opferzahlen aufgrund von "Verstrahlung" zu generieren, oder die Deutschen Behörden haben mit einem solchen Ansatz die Sanierung vieler Keller im Erzgebirge (Rhadon) begründet.

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