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22.03.2011

16:24 Uhr

Radioaktive Strahlung

Messsonden überwachen Deutschland

Mit fast 2000 Geräten misst das Bundesamt für Strahlenschutz die radioaktive Strahlenbelastung in Deutschland. Auch nach dem Erdbeben in Japan entsprechen die Werte dem Jahresdurchschnitt.

Eine Messstation des BfS im Schwarzwald misst die radioaktive Strahlung in der Luft. Quelle: dapd

Eine Messstation des BfS im Schwarzwald misst die radioaktive Strahlung in der Luft.

Berlin Nicht nur Störfälle in Atomkraftwerken sorgen für Radioaktivität auf der Erde. Der menschliche Körper ist seit jeher geringen natürlichen Strahlungen ausgesetzt. Nachweisbare Folgen für die Gesundheit hat diese Umweltradioaktivität jedoch nicht.

In Deutschland wird die sogenannte äußere Strahlung, die vor allem aus dem Boden und dem Weltall stammt, von rund 1800 Sonden des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) überwacht. Ihre Werte lagen am 14. März dieses Jahres abhängig von den regionalen Gegebenheiten zwischen 0,181 Mikrosievert pro Stunde (µS/h) im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg und 0,049 µS/h im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg.

Der bundesweite Durchschnitt dieser Umwelt-Radioaktivität lag an diesem Tag bei 0,091 µS/h. Nach Angaben des BfS sind diese Tageswerte repräsentativ für den Jahresdurchschnitt und schwanken je nach Wetterlage nur minimal.

Von

dpa

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