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24.09.2011

09:58 Uhr

Reaktor-Katastrophe

Strahlenbelasteter Reis aus Fukushima-Gegend

Japanischen Behörden haben in Reis aus dem Umfeld von Fukushima überhöhte Strahlenwerte festgestellt. In einer Probe wurde eine Belastung mit radioaktivem Cäsium von 500 Becquerel gemessen, der Grenzwert liegt bei 200.

Eine Reisfeld nahe des japanischen Atomkraftwerks Fukushima. dapd

Eine Reisfeld nahe des japanischen Atomkraftwerks Fukushima.

Die japanischen Behörden haben erstmals in Reis aus dem Umfeld des havarierten Atomkraftwerks Fukushima überhöhte Strahlenwerte festgestellt. In einer Reisprobe aus der Stadt Nihonmatsu 56 Kilometer östlich der bei dem Erdbeben am 11. März schwer beschädigten Atomanlage sei eine Belastung mit radioaktivem Cäsium von 500 Becquerel pro Kilogramm gemessen worden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitagabend
mit. Weil der von der Regierung gesetzte Grenzwert von 200 Becquerel pro Kilogramm überschritten sei, seien vor der Ernte weitere Untersuchungen nötig. Die Zahl der Stichproben in der Präfektur Fukushima soll deswegen deutlich erhöht werden.
Seit der Atomkatastrophe im März geht in der japanischen Bevölkerung die Angst vor radioaktiv verseuchten Lebensmitteln um. Die Regierung hatte daher im August neue Richtlinien für die Strahlenbelastung bei Reis erlassen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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b747-438

25.09.2011, 00:06 Uhr

ooooh der grenzwert wurde ums doppelte überschritten. wenn man jetzt lebenslang diesen reis frisst, erhöht sich die krebswahrscheinlichkeit wie bei ner schachtel zigaretten. wegen tschernobyl werden in bayern noch heute grenzwerte bei pilzen oder wildschweinen ums 10fache überschritten, das massensterben bleibt aber aus. von den atomtests früher mal ganz zu schweigen.

vielleicht sollten die deutschen mal bei ihren eigenen lebensmitteln genauer hinschauen, bevor solche hysterischen japanmeldungen kommen. Der mündige, aber ziemlich dumme bürger kann sie sowieso nich einordnen. Und er wird auch nie den viel besseren, aber teuren japanischen reis essen. wahrscheinlich fühlt er sich aber zumindest toll wenn er hier in seiner strahlenangst bestätigt wird.

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