Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.10.2014

12:03 Uhr

San Francisco: Erdbeben

Forscher sagen „Big One“ voraus

Wird San Francisco bald von einem heftigen Erdbeben erschüttert? US-Forscher meinen, das schlimmste Beben seit 1906 prophezeien zu können. Die Folgen damals waren dramatisch.

So wie im Oktober 1989 könnten bald ganze Teile San Franciscos aussehen, behaupten US-Forscher. dpa

So wie im Oktober 1989 könnten bald ganze Teile San Franciscos aussehen, behaupten US-Forscher.

DüsseldorfDie Menschen in Kalifornien leben auf einem Pulverfass. Ein gewaltiges Erdbeben sei in der Gegend der US-Metropole San Francisco nur noch eine Frage der Zeit.

Forscher sollen herausgefunden haben, dass sich in dem sogenannten San-Andreas-Graben Spannung angestaut haben soll. Seit dem großen Erdbeben im Jahr 1906 habe sich diese Verwerfung im Norden San Franciscos nicht bewegt. Nach einer derartigen Ruhephase sei bald mit einer schweren Erschütterung zu rechnen, prophezeien verschiedene Seismologen.

Das gefürchtete „Big One“, wie die Kalifornier sagen, könnte große Teile des US-Westküstenstaates erneut in Schutt und Asche legen, Tausende das Leben kosten.

1906 hatte der nördliche San-Andreas-Graben seine angestaute Spannung in einem verheerenden Beben entladen. Er liegt inmitten zweier sich gegensätzlich bewegender Landmassen, die im Westen Kaliforniens aufeinandertreffen - der nordamerikanischen und der pazifischen Platte. Beim schlimmsten Beben in der Geschichte der USA kamen 3000 Menschen ums Leben.

Aktuell am meisten betroffen seien die Gebiete zwischen San Francisco und San Diego.

Erdbeben in China: Einstürzende Häuser, chaotische Szenen

Erdbeben in China

Einstürzende Häuser, chaotische Szenen

Die südchinesische Provinz Yunnan wurde von einem Erdbeben erschüttert. Mindestens ein Mensch starb, 324 wurden verletzt. Ministerpräsident Li Keqiang ordnete Sofortmaßnahmen zur Rettung von Erdbebenopfern an.

Sorgen bereitet den Seismologen auch der Hayward-Graben in Nordkalifornien, der sich durch dicht besiedelte Vororte der Großstadt zieht. Hinzu kommt ein Netzwerk kleinerer Gräben, die teilweise noch nicht erforscht sind. Die Angaben zum Zeitpunkt sind allerdings wage.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Oliver Kämpf

17.10.2014, 13:13 Uhr

Wenn da mal nicht eine Einrichtung genannt "HAARP" ins Spiel gebracht wird,nichts ist Unmöglich USA.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×