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01.06.2015

09:52 Uhr

„Solar Impulse 2“

Der Sonnenflieger muss schon wieder landen

Schlechtes Wetter zwingt den Sonnenflieger „Solar Impulse 2“ zu einer Zwischenlandung. Pilot André Borschberg muss die Pazifiküberquerung abbrechen. Das Team hofft nun in Japan auf bessere Bedingungen.

Das Solarflugzeug musste die Pazifiküberquerung abbrechen. Reuters

Solar Impulse 2 in Nanjing

Das Solarflugzeug musste die Pazifiküberquerung abbrechen.

ShanghaiKurz nach der Fortsetzung seiner Weltumrundung setzt schlechtes Wetter dem Flug des nur mit Sonnenkraft betriebene Flugzeug „Solar Impulse 2“ schon wieder ein Ende: Der Einsitzer werde bei der japanischen Stadt Nagoya zwischenlanden, teilten die Organisatoren am Montag mit. „Das Wetter über dem Pazifik verschlechtert sich“, erklärte Projektleiter Bertrand Piccard im Kurznachrichtendienst Twitter. Die Entscheidung zur unverzüglichen Landung in Nagoya sei gefallen, um dort auf bessere Bedingungen zu warten.

„Solar Impulse 2“ war erst am Sonntag in China zur nächsten und schwierigsten Etappe seiner geplanten Erdumrundung aufgebrochen: Nach Plan sollte er den Pazifik in sechs Tagen überqueren und nach rund 8500 Kilometern in Hawaii ankommen. Zuvor hatte der Schweizer Pilot André Borschberg bereits lange auf gutes Wetter warten müssen.

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Das Solarflugzeug Solar Impulse steht vor seiner schwierigsten Etappe – der Überquerung des Pazifiks. Pilot André Borschberg schildert, wie er sich auf die Mammutaufgabe vorbereitet – und wie er an Bord schlafen kann.

Der sonnenbetriebene Einsitzer war Anfang März in Abu Dhabi gestartet. Über Oman ging es weiter nach Indien, Myanmar und China. In Nanjing, wo das Flugzeug Ende März landete, war eigentlich nur ein kurzer Zwischenstopp geplant. Letztendlich warteten Borschberg und sein Landsmann Bertrand Piccard dort aber fast zwei Monate auf geeignetes Wetter für den Flug nach Hawaii. Nach dem Flug über den Pazifik soll „Solar Impulse 2“ die USA überqueren.

In insgesamt zwölf Etappen wollen Borschberg und Piccard die Erde ganz ohne Treibstoff umrunden. Dabei wechseln sie sich am Steuerknüppel ab. Angetrieben wird der 2,5 Tonnen schwere Flieger von mehr als 17.000 Solarzellen.

Von

afp

Kommentare (1)

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01.06.2015, 10:17 Uhr

Wer mit einen Leichtflugzeug und einer unzuverlässigen Energiequelle = Sonne über den Pazifik will, der muss schon eine Portion Abenteuerlust in sich tragen. Der Pazifik geht nach Japan erst richig los....Zwischenlandung bei schlechten Wetter ist dann nicht mehr so einfach möglich.

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