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26.07.2016

07:12 Uhr

Solar Impulse

Solarflugzeug gelingt Flug um die Welt

Nur mit Solarkraft einmal um die Welt: Mit diesem Ziel hob die Solar Impulse 2 vor über einem Jahr ab. Zwischenzeitlich schien die Mission vor dem Scheitern, doch nun hat der Schweizer Ökoflieger sein Ziel erreicht.

Solar Impulse 2

Solar-Flugzeug gelingt historische Weltumrundung

Solar Impulse 2: Solar-Flugzeug gelingt historische Weltumrundung

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Abu DhabiMission erfüllt: Dem Ökoflieger „Solar Impulse 2“ ist die erste Weltumrundung mit der Kraft der Sonne geglückt. In der Nacht zum Dienstag landete das Solarflugzeug mit Pilot Bertrand Piccard am Steuer in Abu Dhabi – dem Ausgangspunkt der historischen Reise. Dort wurde der Pionier unter großem Jubel in Empfang genommen.

Seit Beginn des Flugs im März 2015 hat „Solar Impulse 2“ rund 40.000 Kilometer zurückgelegt, 16 Stopps eingelegt und dabei keinen Tropfen Benzin verbraucht. Das Projekt, dessen Kosten auf 100 Millionen Dollar (rund 89 Millionen Euro) geschätzt werden, soll für das Potenzial erneuerbarer Energien sowie für Erfindergeist werben.

Auf sein Ziel wies der Schweizer Pionier Piccard auch gleich nach der Landung noch einmal hin. Beim Sprung aus dem Cockpit wurde er von seinem Landsmann und Pilotenkollegen André Borschberg begrüßt. Das Duo umarmte sich und reckte die Fäuste in die Luft.

„Die Zukunft ist sauber. Die Zukunft seid ihr. Die Zukunft ist jetzt. Lasst es uns einen Schritt weiterführen“, erklärte Piccard unter dem Applaus und Jubel der Menschenmenge. Vor Ort war auch Prinz Albert von Monaco.

Schon kurz vor der Landung hatte auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon Pilot Piccard zu seinem Projekt gratuliert: „Das ist ein historischer Tag für Sie“, sagte Ban in einer Video-Schaltung mit dem Piloten. Piccard beende zwar seine Reise, aber es sei erst der Anfang für eine nachhaltige Welt. Ban dankte dem Piloten und seinem Team für deren Mut.

Die historische Mission verlief allerdings alles andere als reibungslos: Nachdem auf dem Flug von Japan nach Hawaii die Batterien beschädigt wurden, schien die Mission kurz vor dem Scheitern. Letztlich mussten die Piloten eine neunmonatige Unterbrechung der Reise hinnehmen. Kurz vor der letzten Etappe nach Abu Dhabi gab es dann nach einem Zwischenstopp in Kairo eine mehr als einwöchige Verzögerung, als Piccard krank wurde und auch das Wetter nicht mitspielte.

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