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28.12.2014

16:56 Uhr

Stiftung Weltbevölkerung

Wäre die Welt ein Dorf, dann ein asiatisches

Zum Jahreswechsel werden mehr als 7.284.200.000 Menschen auf der Erde leben. Die Weltbevölkerung wächst damit um 80 Millionen Menschen – etwa die Einwohnerzahl Deutschlands. Das globale Dorf ist überwiegend asiatisch.

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 15 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer. dpa

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 15 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer.

HannoverIn der Nacht zum 1. Januar 2015 werden voraussichtlich 7.284.283.000 Menschen auf der Erde leben. Das sind rund 80 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor und entspricht etwa der Zahl der in Deutschland lebenden Bevölkerung. Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger. Diese Zahlen gibt die Stiftung Weltbevölkerung zum Jahresende 2014 bekannt.

Besonders stark wächst die Bevölkerung in Entwicklungsländern - unter anderem aufgrund von ungewollten Schwangerschaften. Jede vierte Frau kann dort nicht verhüten, obwohl sie das gerne möchte. "Familienplanung ist ein Menschenrecht", betont Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung.

„Wenn jeder Mensch frei entscheiden könnte, wann und wie viele Kinder er bekommt, und wenn Schwangere eine angemessene Gesundheitsversorgung erhielten, ließe sich das Leben von rund 200.000 Müttern und mehr als zwei Millionen Neugeborenen retten. Und: Es gäbe rund 70 Prozent weniger ungewollte Schwangerschaften.“

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 15 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 134 Menschen steigen. Davon wären 33 Afrikaner, 73 Asiaten und zehn Europäer. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Weltbevölkerung wird somit voraussichtlich sinken, der Anteil der Afrikaner hingegen von 15 auf 25 Prozent ansteigen.

Die Stiftung Weltbevölkerung ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Sie hilft jungen Menschen, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Ungewollte Schwangerschaften und Aids verschärfen die Armut und bedeuten für viele Jugendliche den Tod. Deshalb unterstützt die Stiftung Gesundheitsinitiativen sowie Aufklärungs- und Familienplanungsprojekte in Ostafrika und Asien.

Von

ots

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