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27.05.2013

15:45 Uhr

Unfall in japanischem Atomlabor

30 Menschen in Japan Strahlung ausgesetzt

30 Arbeiter sind bei einem Unfall in einem japanischen Atomlabor radioaktiver Strahlung ausgesetzt worden. Laut der Atomaufsicht ist aber keiner der beteiligten Personen in medizinischer Behandlung.

In einer japanische Atomversuchsanlage ist es zu einem Unfall gekommen. dpa

In einer japanische Atomversuchsanlage ist es zu einem Unfall gekommen.

TokioBei einem Unglück in einer japanischen Atomforschungsanlage sind insgesamt 30 Mitarbeiter geringer Strahlung ausgesetzt worden. Diese Zahl gab die Atomenergiebehörde des Landes am Montag bekannt. Das Unglück im Zusammenhang mit einem Experiment hatte sich am Donnerstag ereignet, als 55 Menschen in der Anlage etwa 120 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio arbeiteten.

Nach Angaben der Atombehörde handelte es sich um einen Unfall der Stufe eins, der niedrigsten auf einer internationalen Skala für entsprechende Unglücke. Offensichtlich war menschliches Versagen im Spiel. Die Behörde sprach von "fehlender Sicherheitskultur" in dem Labor. Nach dem Unglück war zunächst von sechs Mitarbeitern, die Strahlung ausgesetzt worden seien, die Rede gewesen.

Ein Sprecher der Atomaufsicht sagte, "keiner" der betroffenen Mitarbeiter habe medizinisch behandelt werden müssen. Bei dem fehlgeschlagenen Experiment verursachten demnach "technische Probleme" die "Überhitzung" einer Apparatur. Um sich vor Strahlung zu schützen, schalteten die Mitarbeiter dann eine Belüftung des Labors ein - ein weiterer Fehler, wie der Sprecher sagte.

Von

afp

Kommentare (1)

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vandale

27.05.2013, 20:53 Uhr

Die Aussage des Artikels ist nahe 0. Aus dem Artikel heraus ist nicht zu verstehen was passiert ist.

Hilfreich wäre es gewesen zu wissen:
In welcher Anlage hat der Unfall stattgefunden?
Was ist in der Anlage passiert?
Welche Dosisleistungen haben die Angestellten erhalten? Wird irgendjemand zu Schaden kommen?

Vandale

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