Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.01.2015

16:28 Uhr

Epidemie in Westafrika

Sierra Leone bittet um göttlichen Beistand gegen Ebola

Sierra Leone gehört zu den am stärksten von der Ebola-Epidemie betroffenen Ländern. Jetzt soll eine Fasten- und Betwoche göttlichen Beistand erflehen. Derweil diskutiert Großbritannien über wirksame Einreisekontrollen.

Ein Helfer befragt eine neu eingewiesene Ebola-Patientin in einer Rot-Kreuz-Einrichtung in Sierra Leone. Das Land gehört zu den am stärksten von der Epidemie betroffenen Ländern weltweit. Reuters

Ein Helfer befragt eine neu eingewiesene Ebola-Patientin in einer Rot-Kreuz-Einrichtung in Sierra Leone. Das Land gehört zu den am stärksten von der Epidemie betroffenen Ländern weltweit.

London/FreetownMit einer nationalen Fasten- und Betwoche bittet Sierra Leone um Gottes Beistand beim Kampf gegen Ebola. Ernest Bai Koroma, der Präsident des westafrikanischen Staates, rief zu der Aktion auf, die helfen soll, die Ausbreitung der Epidemie zu drosseln. Nationale TV- und Radio-Sender starteten muslimische und christliche Gebetsgottesdienste, um die Bevölkerung zu animieren, sich an der Woche zu beteiligen.

Sierra Leone gehört zusammen mit Guinea und Liberia zu den am schwersten von der aktuellen Epidemie betroffenen Ländern. Seit dem Ausbruch der Krankheit vor etwas mehr als einem Jahr mehr starben in diesen drei Staaten insgesamt 7890 Menschen an Ebola, wie eine am Silvesterabend veröffentlichte Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt.

Wie sich Ebola verbreitet

Wann ist Ebola ansteckend?

Nur dann, wenn jemand bereits Symptome zeigt. Diese können allerdings unspezifisch sein. Die Krankheit kann mit Fieber, grippeähnlichen Schmerzen und Unterleibsschmerzen beginnen, später können Erbrechen und Durchfall folgen.

Wie breitet sich Ebola aus?

Durch Körperflüssigkeiten einer infizierten Person. Dazu zählen Blut, Schweiß, Erbrochenes, Urin, Kot, Speichel und Sperma. Diese Flüssigkeiten müssen bei einem anderen Menschen einen Eingangspunkt finden, sie können durch einen Schnitt oder Kratzer eindringen. Das Virus kann zudem weitergereicht werden, wenn jemand mit kontaminierten Händen die Nase, den Mund oder die Augen eines anderen berührt. Oder jemand wird mit den kontaminierten Flüssigkeiten angespritzt. Darum tragen Gesundheitsmitarbeiter Schutzhandschuhe und andere Schutzausrüstung.

Die Weltgesundheitsorganisation teilte mit, Blut, Stuhl und Erbrochenes seien die am stärksten ansteckenden Flüssigkeiten. In Speichel sei der Virus nur bei schwer erkrankten Menschen entdeckt worden, aus Schweiß sei er noch nicht entnommen worden.

Was passiert bei zufälligem Kontakt mit einem Infizierten?

Ebola wird nicht durch die Luft übertragen. Der Direktor der US-Seuchenbehörde (CDC), Tom Frieden, sagte, Menschen steckten sich nicht an, wenn sie beispielsweise nur in einem Bus neben einem Ebola-Patienten sitzen. „Es ist nicht wie bei der Grippe. Es ist nicht wie bei Masern, nicht wie bei der gewöhnlichen Erkältung. Es breitet sich nicht so aus“, sagte er.

Können Hunde das Virus übertragen?

Das weiß man noch nicht genau. Die Behörden schläferten den Hund der spanischen Krankenschwester ein, bei der Ebola diagnostiziert worden war. Es ist aber kein Fall dokumentiert, in dem jemals Ebola von einem Hund auf einen Menschen übertragen wurde. Aber es gibt eine Studie, nach der es möglich sein soll, dass Hunde Ebola bekommen können - ohne Symptome zu zeigen.

Wie wird vorgegangen, wenn ein Ebola-Verdacht besteht?

Die Krankenhäuser, die einen Verdachtsfall haben, informieren ihr Gesundheitsministerium oder die Seuchenbehörde. Dann wird eine Checkliste durchgegangen, um festzustellen, wie hoch das Risiko ist. So wird unter anderem gefragt, ob die Person von einem riskanten Kontakt mit einem bekannten Ebola-Patienten berichtet hat, wie krank sie ist und ob eine andere Diagnose wahrscheinlicher ist.

Insgesamt fielen bislang laut WHO weltweit 7905 Menschen dem Ebola-Ausbruch zum Opfer. Experten gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus. Vor allem in schwer zugänglichen Gebieten könnte es viele Opfer gegeben haben, die bislang nicht in der Statistik auftauchen.

Forscher nehmen an, dass das Virus von Flughunden oder Fledermäusen zum Menschen gelangt ist. Erst kürzlich hatte eine Studie darauf hingewiesen, dass der Erreger zu Beginn der aktuellen Epidemie möglicherweise von Fledermäusen auf einem Baum, an dem Kinder häufig spielten, auf einen zweijährigen Jungen übertragen wurde.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Peter Schneider

02.01.2015, 08:41 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf meiner Homepage www.das-andere-sein.de habe ich bereits den Lesern meiner Bücher mitgeteilt, was Gott zur Heilung von Ebola mitgeteilt hat. Hier der Beitrag:

19.10.2014 - Bereits vor Monaten habe ich Gott gefragt, wie die Menschen von Ebola geheilt werden können. Da ich kein Arzt bin und wegen der Einfachheit der Antwort Gottes nicht belächelt werden wollte, habe ich diese Antwort für mich behalten. Jetzt, nach weiteren Monaten, habe ich Gott erneut gefragt und habe wieder die gleiche Antwort erhalten. Vielleicht kann jemand mit Gottes Antwort etwas anfangen.

Gott sagt: „Das ist ganz einfach. Der Kranke muss mit einer Infusion an Sauerstoff in die Venen unter einen erhöhten Druck gesetzt werden. Dieser erhöhte Druck verhindert, dass sich die Viren vermehren. Das muss mehrmals am Tag geschehen, bis der Kranke fieberfrei ist. Dazu muss der Kranke an ein Infusionsgerät angeschlossen und die Infusion ganz langsam in die Venen gegeben werden. Der höhere Druck, der dadurch entsteht, ist gering, aber ausreichend, um die Vermehrung der Viren zu stoppen. Der Sauerstoff verteilt sich im venösen Blut und führt nicht zu einer Konzentration, die eine blutleere Herzkontraktion verursacht. Diese Druckerhöhung ist nicht identisch mit dem Blutdruck. Der Blutdruck hat damit nichts zu tun.

Ihr könnt diese Seuche auch dadurch ausrotten, indem ihr aufhört, euch von Fleisch zu ernähren. Das Virus benötigt zur Vermehrung das Kalzium aus dem Fleisch.“



Am 23.10.2014 fand in Hamburg eine Pressekonferenz statt, wo das Ärzteteam der Uniklinik mitteilte, dass ein Ebola-Patient als geheilt entlassen werden konnte. Da Magen und Darm bereits keine Nahrung mehr aufnahmen, wurde die Infusion mit einer Nährlösung intravenös vorgenommen. Nach kurzer Zeit war der Patient geheilt.

Gott sagt dazu:"Die Infusion führte auch zu einer Druckerhöhung, die die Heilung bewirkte, aber mit Sauerstoff ist die Infusion noch wirksamer."
Machen Sie was draus. Peter Schneider

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×