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24.08.2015

13:31 Uhr

Flachbildfernseher

Nicht mehr, sondern schönere Pixel

Riesige Bildschirme, gebogene Displays und innovative Technik – die IFA in Berlin wird auch in diesem Jahr wieder zur Bühne für die neuesten Flachbild-TV-Modelle. Ein Ausblick auf die Angebote der großen Hersteller.

LG-Fernseher auf der Messe CES in Las Vegas Anfang des Jahres. Auf der IFA in Berlin wird der Hersteller seinen Schwerpunkt auf OLED-Displays legen. AFP

Ultra-HD-Fernseher von LG

LG-Fernseher auf der Messe CES in Las Vegas Anfang des Jahres. Auf der IFA in Berlin wird der Hersteller seinen Schwerpunkt auf OLED-Displays legen.

BerlinFlachbildfernseher gehören zur IFA in Berlin wie die Butter aufs Brot. Und es gehört zur Tradition, dass die großen Hersteller ihre Flaggschiffe auf der Messe, die in diesem Jahr am 4. September startet, ins beste Licht rücken.

Nach einem Umsatzeinbruch um 16,5 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro im ersten Halbjahr hoffen die Hersteller hierzulande auf einen Schub für ihr Geschäft. Unter den Top-Geräten gehört die Bildschirmtechnologie Ultra-HD für besonders scharfe Bilder derzeit zum Standard. Doch auch an der nächsten Generation von Displays wird bereits intensiv gearbeitet.

Organische Displays (OLED) werden ebenfalls auf der IFA zu sehen sein. Lange stand es in den Sternen, wann erste Fernseher in ausreichender Größe zur Marktreife kommen. Aber der südkoreanische Hersteller LG hat ehrgeizige Ziele. Mindestens 1,5 Millionen OLED-Fernseher will LG Electronics im kommenden Jahr in den Handel bringen.

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Das Unternehmen sieht in der Bildschirmtechnik die Zukunft und erhofft sich einen großen Schub für das Geschäft mit Displays. LG dürfte das einzige Unternehmen sein, das in Berlin große, serienreife Flachbildfernseher mit dieser Technologie zeigen wird.

Die organischen LED-Displays ermöglichen es unter anderem, ein perfektes Schwarz wiederzugeben. Die Leuchtdioden benötigen keine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung mehr, so dass die Farben deutlich brillanter – und zudem energiesparender – wiedergegeben werden können. Und die Dicke der Gehäuse orientiert sich im Prinzip nur noch daran, wie der Fernseher einen guten Stand hat.

Bislang war die Produktion von OLED-Displays in Größen, die für Fernseher benötigt werden, besonders aufwendig und teuer. Pioniere wie Sony hatten sich deshalb schon vor Jahren aus der Forschung zurückgezogen. Auch Samsung fuhr sein Engagement zunächst zurück und produziert derzeit nur OLED-Displays in kleinerem Format.

Samsung sei zwar über alle Display-Größen hinweg gesehen einer der weltweit größten Hersteller von OLED-Bildschirmen, sagt Kai Hillebrandt, Manager der Unterhaltungselektroniksparte von Samsung Deutschland. Für das TV-Geschäft werde OLED aber auf der diesjährigen IFA kein Thema bei Samsung sein.

Der Markt für Ultra-HD wachse derzeit sehr dynamisch. „Das entscheidende Kriterium beim Kauf eines Fernsehers ist die Bildschirmqualität“, sagte Hillebrandt. „Wir brauchen nicht mehr, sondern schönere Pixel.“ Die hauseigene Technologie SUHD etwa optimiert in aktuellen Ultra-HD-Displays die Farbqualität. Dabei soll die Technik Nano Crystal für bessere Farben sorgen – und nun auch in Mittelklasse-Geräten zur Verfügung stehen.

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