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24.08.2011

13:08 Uhr

Alternative Energiequelle

Schuheinlage erzeugt Strom beim Laufen

Quelle:Spektrum.de

Mit einem ungewöhnlichen Verfahren ist es US-Wissenschaftlern gelungen, Energie, die beim Laufen freigesetzt wird, in nützlichen Strom zu verwandeln.

So stellen sich die Entwickler die Mikrofluidik-Einlage vor. Um die Tröpfchen durch das Kanalsystem zu pumpen, genügt es ihren Berechnungen zufolge, das Reservoir um zwei Millimeter einzudrücken - den Gang dürfte dies nicht merklich beeinflussen. InStepNanoPower

So stellen sich die Entwickler die Mikrofluidik-Einlage vor. Um die Tröpfchen durch das Kanalsystem zu pumpen, genügt es ihren Berechnungen zufolge, das Reservoir um zwei Millimeter einzudrücken - den Gang dürfte dies nicht merklich beeinflussen.

HeidelbergEnergie auf Schritt und Tritt – und zwar in durchaus nennenswerten Mengen – soll eine neuartige Schuheinlage liefern, mit der sich womöglich bald Handys und andere mobile Elektrogeräte beim Laufen aufladen lassen. Das Verfahren, das nach Angaben der Erfinder kurz vor der Kommerzialisierung steht, wandelt die Bewegungsenergie mit einem ungewöhnlichen Verfahren in Strom um.

Die Technik ist beileibe nicht der erste Versuch, die Energie zu nutzen, die beim Gehen normalerweise als Wärme verlorengeht. Ihre Technik sei jedoch die erste, die dabei praktikable Mengen an Energie liefert, berichten die beiden Entwickler Tom Krupenkin und Ashley Taylor von der University of Wisconsin-Madison: Bis zu 20 Watt könnten beim Laufen erzeugt werden. Das ist mehr als genug für ein angeschlossenes Smartphone. Frühere Ansätze brachten es lediglich auf eine Leistung im Bereich von Milliwatt.

Um den Strom zu produzieren, kamen die Forscher auf die Idee, einen Prozess auf den Kopf zu stellen, der als Elektrobenetzung (Electrowetting) bekannt ist: Dabei zwingt man Tropfen einer leitfähigen Flüssigkeit dazu, eine eigentlich wasserabweisende Oberfläche zu benetzen, indem man an das System eine Spannung anlegt. Schaltet man diese ab, ziehen sie sich wieder zusammen.

Dieses Prinzip kehrten Krupenkin und Taylor nun um. Jetzt zwingt die Bewegung des Fußes die Tropfen dazu, ihre Kontaktfläche mit dem wasserabweisenden Träger zu vergrößern. Die dazu nötige Energie lässt sich dem System in Form von elektrischem Strom entnehmen.

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