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22.04.2013

08:15 Uhr

Antares

US-Privatrakete absolviert ersten Testflug ins All

Zweimal musste der Start verschoben werden, doch jetzt ist die private US-Rakete „Antares“ erfolgreich ins All gestartet. Sie soll künftig Fracht zur ISS transportieren – und auch wieder zurück.

Die „Antares“ soll noch dieses Jahr Fracht zur ISS bringen. Reuters

Die „Antares“ soll noch dieses Jahr Fracht zur ISS bringen.

WashingtonNach zweimaligem Aufschub hat eine Rakete des privaten US-Unternehmens Orbital Sciences erfolgreich ihren ersten Testflug absolviert. Die zweistufige Trägerrakete „Antares“ startete am Sonntag um 17.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) vom Raumfahrtzentrum Wallops auf einer Insel vor der Küste des US-Bundesstaates Virginia ins All. Zehn Minuten später brachte sie eine Kopie ihres künftigen Frachttransporters „Cygnus“ auf eine Umlaufbahn in knapp 260 Kilometern Höhe.

Im Kontrollraum der Mission brach Beifall aus, NASA-Chef Charles Bolden gratulierte zum „Bilderbuchstart“ der Rakete. Mit dem Test sei auch gleichzeitig der jüngste Weltraumbahnhof der USA für Flüge zur Internationalen Raumstation (ISS) eingeweiht worden, erklärte Bolden. Ursprünglich war der Testflug der Rakete für den vergangenen Mittwoch geplant, wegen technischer Probleme und starker Winde musste er aber zwei Mal verschoben werden. Nach dem erfolgreichen Start soll nun in drei Monaten ein Testflug zur ISS folgen, noch vor Jahresende dann will das Unternehmen erstmals Fracht zur Raumstation bringen.

Orbital Sciences ist neben SpaceX eines von zwei privaten US-Firmen, die im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde Nachschub zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen sollen. Orbital Sciences hat bereits einen 1,9 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) schweren Auftrag für acht Versorgungsflüge im Jahr 2016. Die NASA hatte 2011 ihr Shuttle-Programm eingestellt und verfügt damit nicht mehr über eine eigene Weltraumflotte. SpaceX hatte vergangenen Mai Geschichte geschrieben, als seine unbemannte Raumkapsel „Dragon“ als erstes privates Raumschiff an die ISS andockte. Anders als „Cygnus“ kann „Dragon“ Fracht von der ISS auch wieder auf die Erde zurückbringen.

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Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.04.2013, 09:22 Uhr

Diese Raketen sind deshalb so kostengünstig weil russische Triebwerke verwendet werden (Siehe Wikipedia) !
Das könnte man in so einem Artikel ruhig mal erwähnen ; -)

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