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18.01.2005

17:40 Uhr

Forschung + Medizin

Anthropologen-Affäre bleibt vorerst weiter im Dunkeln

Die Frankfurter Anthropologen-Affäre, bei der ein Forscher Menschenschädel falsch datiert haben soll, bleibt noch mindestens bis zum 4. Februar im Dunkeln.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Frankfurter Anthropologen-Affäre, bei der ein Forscher Menschenschädel falsch datiert haben soll, bleibt noch mindestens bis zum 4. Februar im Dunkeln. Der Präsident werde die Stellungnahme des Professors Reiner Protsch von Zieten zum universitätsinternen Untersuchungsbericht bis zu diesem Datum abwarten.

Erst danach werde die hochschulinterne Kommission ihren Bericht vorstellen, hieß es in einer Mitteilung der Hochschule. Einen Termin nannte die Universität aber noch nicht. Das Verwaltungsgericht Frankfurt hatte der Universität am vergangenen Freitag untersagt, den Bericht vor dem 4. Februar zu veröffentlichen.

Dem seit fast einem Jahr suspendierten 66-jährigen Forscher wird unter anderem vorgeworfen, das Alter bedeutender Schädel-Fundstücke um mehrere zehntausend Jahre gefälscht zu haben. Zudem soll er versucht haben, einige hundert Affenschädelteile aus dem Besitz der Hochschule zu verkaufen.

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