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03.02.2011

14:39 Uhr

Anybots

Den Roboter in die Konferenz schicken

VonWerner Pluta
Quelle:Golem.de

Telemitarbeiter können sich künftig von einem Roboter im Büro vertreten lassen. Mit Hilfe des QB, den der Hersteller Anybots ab sofort ausliefert, kann der abwesende Mitarbeiter an Besprechungen teilnehmen oder auf dem Flur mit Kollegen tratschen.

Der Roboter ist fast so groß wie ein Mensch und etwa genauso schnell. Quelle: Anybots Anybots

Der Roboter ist fast so groß wie ein Mensch und etwa genauso schnell. Quelle: Anybots

BERLIN. QB heißt der Telepräsenzroboter, den das US-Unternehmen Anybots entwickelt hat. Der knapp mannshohe Roboter ist als Avatar für Mitarbeiter gedacht, die nicht im Büro anwesend sind.

QB ist relativ einfach aufgebaut: Er besteht aus einem Chassis mit zwei Rädern. Sein Körper besteht aus einer Teleskopstange, auf der ein Kopf sitzt. Über zwei Kameras im Kopf kann der Nutzer das Gegenüber seines Platzhalters sehen. Darüber ist ein 3,7 Zoll (etwa 9,4 Zentimeter) großer Bildschirm.

Verfügt der Nutzer, der den Roboter steuert, über eine Kamera, kann er das Livebild darauf übertragen. Falls nicht, kann er auch ein Foto anzeigen lassen. Sein Gesprächspartner redet also nicht mit dem Roboter, sondern mit seinem Kollegen.

Im Kopf des Roboters sind zudem drei Mikrofone sowie Lautsprecher für die Kommunikation eingelassen. Befinden sich mehrere Personen mit QB in einem Raum, die alle sprechen, wendet er sich automatisch der lautesten Stimme zu. Die Datenübertragung erfolgt über WLAN (802.11g und 802.11n).

Die Bedienung ist denkbar einfach: Jeder Roboter hat eine eigene Webadresse. Der Nutzer braucht diese nur in den Browser einzugeben, und schon kann es losgehen. Wird der Roboter aktiviert, leuchten seine Augen. Die Kollegen können daran sofort erkennen, ob ein QB in Gebrauch ist.

Ein Unternehmen kann den Roboter auch für virtuelle Führungen einsetzen: Die Teilnehmer bekommen eine Webadresse und können sich so durch die Räume des Unternehmens fahren lassen.

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