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16.07.2015

09:22 Uhr

Ariane-Rakete

Esa bringt zwei Satelliten ins Weltall

In Französisch-Guyana hat die Esa ihre Ariane-5-Rakete ins All geschossen. Der Lastenträger hatte zwei Satelliten mit im Gepäck. Einer von ihnen soll kritische Wetterlagen über Europa und Nordafrika vorhersagen.

Mit einem Wetter- und einem Telekommunikationssatelliten ausgestattet, hat die Esa ihre Ariane-5-Rakete ins All geschossen. dpa

Europäische Weltraumstation in Französisch-Guyana

Mit einem Wetter- und einem Telekommunikationssatelliten ausgestattet, hat die Esa ihre Ariane-5-Rakete ins All geschossen.

KourouEine Ariane-5-Rakete hat einen Telekom- und einen Wettersatelliten ins All gebracht. Der Lastenträger setzte seine Fracht in der Nacht zum Donnerstag erfolgreich aus. Er war kurz vor Mitternacht deutscher Zeit in Kourou in Französisch-Guyana gestartet. Nach Angaben des Betreibers Arianespace war es der sechste Raketenstart vom europäischen Weltraumbahnhof in diesem Jahr.

Der europäische Wettersatellitenbetreiber Eumetsat schickte mit dem Flug seinen neuen MSG-4 ins All. Der Satellit soll künftig helfen, kritische Wetterlagen über Europa, dem Atlantik und Nordafrika vorherzusagen. Er wurde vom französisch-italienischen Unternehmen Thales Alenia Space gebaut und ist für eine Lebenszeit von sieben Jahren ausgelegt. Der Satellit wurde etwa 40 Minuten nach dem Start ausgesetzt.

Rund zehn Minuten zuvor hatte die Ariane den Satelliten Star One C4 des brasilianischen Telekomkonzerns Embratel an sein Ziel gebracht. Er soll Telefongespräche, Daten sowie Fernseh- und Radioprogramme übertragen und Süd- und Zentralamerika sowie die USA abdecken.

Die Ariane 5 ist der größte Lastenträger im Raketenarsenal von Arianespace und wird vom Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus gebaut. Arianespace setzt zudem Sojus-Raketen für mittlere Lasten und die kleine Vega ein.

Von

dpa

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