Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.02.2013

15:05 Uhr

Astronomie

Forscher entdecken Planeten-Winzling

Astronomen haben einen besonders kleinen Planeten in der Umgebung eines fernen Sterns erspäht. Der Fund wirft die Frage auf, wie groß ein Himmelskörper sein muss, um den Status eines Planeten zu erhalten.

Der Exoplanet Kepler-37b - hier in einer Nasa-Illustration - ist etwa so groß wie der Erdmond und damit der kleinste bislang bekannte Planet. AP/dpa

Der Exoplanet Kepler-37b - hier in einer Nasa-Illustration - ist etwa so groß wie der Erdmond und damit der kleinste bislang bekannte Planet.

LondonAstronomen haben den bislang kleinsten Planeten bei einem anderen Stern entdeckt. Es handele sich vermutlich um eine luft- und wasserlose Gesteinswelt, ähnlich dem Planeten Merkur in unserem System, allerdings deutlich kleiner, berichten die Forscher um Thomas Barclay von der US-Raumfahrtbehörde Nasa im britischen Fachblatt „Nature“. Leben dürfte auf dem Mini-Planeten namens Kepler-37b nicht möglich sein.

Bislang waren keine Planeten bekannt, die kleiner sind als diejenigen in unserem Sonnensystem. Die Neuentdeckung ist daher der kleinste Planet überhaupt, den Astronomen bislang gesichtet haben.

Er besitzt nach den Berechnungen seiner Entdecker einen Durchmesser von nur rund 3800 Kilometern - unser Mond kommt auf 3500 Kilometer. Der Winzling umkreist seinen Heimatstern mit zwei weiteren Planeten, von denen einer etwas kleiner und der andere deutlich größer als die Erde ist.

Entdeckt hatten die Forscher den Kleinplaneten mit dem Nasa-Weltraumteleskop Kepler. Es späht bei zigtausenden Sternen nach Mini-Finsternissen, die sich ereignen, wenn ein Planet von der Erde aus gesehen direkt vor seinem Stern vorbeizieht. Astronomen sprechen von einem Transit.

Beim Stern mit der Katalognummer Kepler-37, der unserer Sonne ähnelt, wurden die Forscher fündig und stießen auf den Mini-Planeten und seine beiden Geschwister. Die Entdeckung zeige einmal mehr, dass ferne Planetensysteme sich deutlich von unserer Erde unterscheiden können, heißt es in Nature.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

2ersatz

22.02.2013, 07:15 Uhr

Formel (<><>M= -0+)in der Maschine die eine
kostenlose Energiequelle bietet, können fossile und
nicht-fossilen Brennstoffen zur ersetzen ist auch in
der gleichen Weise alle das Kernkraft.
Maschine mit einer freiner Energiequelle nie aufhört zu
arbeiten, so lange es existiert Gravitationskraft auf
unserem Planeten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×