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26.02.2016

13:04 Uhr

Aurora Australis

Forscher von Eisbrecher in der Antarktis gerettet  

Zwei Tage lang saßen 37 Wissenschaftler an Bord des australischen Eisbrechers „Aurora Australis“ in der Antarktis fest. Jetzt konnten die Forscher gerettet werden. Das Schiff selbst sitzt aber weiter fest.

Der Eisbrecher war am Mittwoch bei einer Versorgungsmission für die antarktische Mawson-Station auf Grund gelaufen. Reuters

Aurora Australis

Der Eisbrecher war am Mittwoch bei einer Versorgungsmission für die antarktische Mawson-Station auf Grund gelaufen.

SydneyNach zwei Tagen im Packeis sind die Forscher auf einem in der Antarktis festsitzenden australischen Eisbrecher wieder an Land: Die 37 Wissenschaftler wurden am Freitag von Bord der „Aurora Australis“ gerettet und mit einem Schiff zur nahe gelegenen Forschungsstation Mawson gebracht, wie die australische Antarktis-Behörde AAD mitteilte.

Die Crewmitglieder sollten zunächst an Bord bleiben und versuchen, den Eisbrecher wieder flott zu machen. Die „Aurora Australis“ war am Mittwoch bei einer Versorgungsmission für die Mawson-Station in West Arm in Horseshoe Harbour auf Grund gelaufen. Die 68 Forscher und Besatzungsmitglieder an Bord konnten wegen eines Schneesturms zunächst nicht in Sicherheit gebracht werden.

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Am Schiffsrumpf wurde nach Angaben der AAD ein Riss festgestellt. Dieser gefährde jedoch nicht die Stabilität des Eisbrechers. Auch bestehe keine Gefahr, dass Treibstoff auslaufen könne. Wenn es der Besatzung gelingt, das Schiff wieder flott zu machen, soll es an eine geschützte Stelle fahren, um den Schaden genauer zu untersuchen, wie die Reederei P&O Maritime Services mitteilte. Dies könne drei Tage dauern.

Die „Aurora Australis“ war vor zwei Jahren an einer dramatischen Rettungsaktion für ein russisches Forschungsschiff beteiligt gewesen. Die „Akademik Schokalskij“ war Heiligabend 2013 mit 52 Wissenschaftler, Touristen und Journalisten steckengeblieben. Diese wurden Anfang Januar 2014 von einem Hubschrauber des chinesischen Eisbrechers „Xue Long“ zur „Aurora Australis“ geflogen, die die Geretteten nach Tasmanien brachte.

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