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12.01.2005

18:25 Uhr

Forschung + Medizin

Besorgnis über neues DNA-Produktionsverfahren

Ein neues Verfahren, das die Erzeugung künstlicher Viren vereinfachen könnte, löst unter US-Forschern Besorgnis aus. Die Methode ermöglicht die Herstellung langer DNA-Moleküle und wurde von Forscher der Harvard-Universität und der Universität von Texas im Fachjournal „Nature“ vorgestellt.

dpa NEW YORK. Ein neues Verfahren, das die Erzeugung künstlicher Viren vereinfachen könnte, löst unter US-Forschern Besorgnis aus. Die Methode ermöglicht die Herstellung langer DNA-Moleküle und wurde von Forscher der Harvard-Universität und der Universität von Texas im Fachjournal „Nature“ vorgestellt.

Mit diesem Verfahren könnte die Erstellung eines Pockenvirus im Labor in greifbare Nähe rücken, warnte die „New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf die US-Seuchenkontrollbehörde CDC und andere Experten.

Der federführende Autor der „Nature“-Studie, George Church von der Harvard-Universität in Boston, baue zurzeit das Bakterium Mycoplasma mobile in seinem Labor nach, hieß es. Das Erbgut des Bakteriums bestehe aus 777 000 chemischen Einheiten, erläuterte die Zeitung. Für das Genom des tödlichen Pockenvirus müssten nur 186 000 Einheiten hergestellt werden.

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